Lehrkräftebedarf an Grundschulen

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Kultusminister Prof. Dr. R. Alexander Lorz hat als Vize-Präsident der Kultusministerkonferenz anlässlich der Studie der Bertelsmann-Stiftung zum prognostizierten Lehrkräftebedarf an Grundschulen erklärt: „Alle 16 Länder sind sich der Lage bewusst und ergreifen bereits landesspezifische Maßnahmen. Hierfür bedarf es keines ‚Weckrufs‘ der Bertelsmann-Stiftung. Der in der Vergangenheit prognostizierte Lehrkräftebedarf wird durch die Folgen steigender Geburtenzahlen und vor allem der Zuwanderung allerdings erheblich verstärkt. Die Aufnahme von 1,3 Millionen Menschen in den vergangenen drei Jahren hat eben auch Auswirkungen auf die Schulen in unserem Land. Vorhersehbar war das in dieser Größenordnung nicht. Die Länder sind jedoch laufend dabei, ihre Prognosen für den Lehrkräftebedarf zu aktualisieren und den veränderten Realitäten anzupassen.

Sie tauschen sich derzeit über ihre Maßnahmen aus und prüfen gemeinsame Vorhaben. Die von der Bertelsmann-Stiftung vorgeschlagenen kurzfristigen Maßnahmen – wie die Erhöhung des Stundendeputats von Teilzeitkräften und der Einsatz von Pensionären – sind schon heute in Hessen und vielen Ländern Realität und werden bereits umgesetzt.“ Darüber hinaus habe Hessen die Studienplatzkapazitäten für die Studiengänge Grundschul-Lehramt und Förderschul-Lehramt zum Wintersemester 2017/18 um 315 Plätze ausgeweitet. Dies entspricht einer Steigerung um 50 Prozent. Der Doppelhaushalt 2018/19 wird eine weitere Steigerung um noch einmal 90 Plätze beinhalten.

PM: Hessische Landesregierung (HJ)

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