Sicheres Fundament für die nachhaltige Stadtentwicklung

Umweltministerin Priska Hinz
© Umweltministerium

Bund und Land unterstützen Städtebau in Hessen mit 93 Millionen Euro. Darauf hat Umweltministerin Priska Hinz bei der Bekanntgabe des Volumens der Städtebauprogramme für das Jahr 2017 hingewiesen.

„Hessens Städte und Gemeinden sollen lebenswert, vielfältig und grün sein“, sagte Hinz. „Wir setzen in Hessen aber noch einen weiteren Schwerpunkt in der Stadtentwicklungspolitik. Im Masterplan Wohnen in Hessen haben wir festgehalten, dass künftig auch die Schaffung von bezahlbarem Wohnraum durch die Programme der Stadtentwicklung unterstützt werden soll.“ Darum wird Hessen die Bundesmittel für den Städtebau wieder vollständig gegenfinanzieren. „In diesem Jahr stehen insgesamt 93 Millionen Euro zur Verfügung. Das ist großartig und ein sicheres Fundament für die nachhaltige Stadtentwicklung der Kommunen.“ In diesem Jahr dürfen sich mehr als 100 Städte und Gemeinden in sechs Förderprogrammen der Städtebauförderung über finanzielle Unterstützung freuen.

In Hessen werden sechs Förderprogramme umgesetzt: Das Förderprogramm „Soziale Stadt“ setzt seinen Fokus auf sozial und wirtschaftlich benachteiligten Stadtquartiere. Das Programm „Stadtumbau in Hessen“ fördert den Klimaschutz und die Anpassung an den Klimawandel, aber auch die Bewältigung der Folgen des demografischen und wirtschaftsstrukturellen Wandels. Während sich das Programm „Aktive Kernbereiche in Hessen“ der Stärkung der Innenstädte und zentralen Ortslagen widmet, gilt es im Rahmen des Programms „Städtebaulicher Denkmalschutz“ das baukulturelle Erbe für die Zukunft zu erhalten und zu sichern. Neben den vier „Klassikern“ werden in diesem Jahr zwei neue Bund-Länder-Programme aufgelegt. Der Investitionspakt „Soziale Integration im Quartier“ wird insbesondere öffentliche Betreuungs- und Bildungseinrichtungen, Bürgerhäuser, Stadtteil- und Jugendzentren fördern. Die Schaffung und Aufwertung grüner Infrastruktur in hessischen Städten und Gemeinden wird mit dem Programm „Stadtgrün“ gefördert.

„Die Städtebauförderprogramme in Hessen verfolgen unterschiedliche Zielrichtungen, aber alle sechs Programme haben eines gemeinsam: Stadtentwicklung mit Umwelt- und Naturschutz zu verbinden“, sagte Hinz. „Dass das gelingt, sieht man an den zahlreichen Projekten in allen Regionen Hessens: Neue Grünflächen leisten einen Beitrag für ein gesundes Klima und den Klimaschutz in der Stadt. Die Modernisierung älterer Immobilien führt zu erheblichen Energieeinsparungen. Die Verbesserung der Verkehrsführung und der Ausbau von Radwegen mindern den CO2-Ausstoß. Kurz: Es geht uns um nachhaltige Städtebauförderung für mehr Lebensqualität.“

PM: Hessische Staatskanzlei (HJ)

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