Bücher für einen guten Zweck – Stadt sammelt Bücher für Menschen mit psychischen Erkrankungen

Bürgermeisterin und Sozialdezernentin Ilona Friedrich (Mitte) stellte das Projekt jetzt gemeinsam mit dem Vorsitzen des Vorstands der bdks, Joachim Bertelmann (rechts), sowie Werkstattleiter Markus Siebert (links) vor.

In Zusammenarbeit mit der Baunataler diakonie Kassel e.V. (bdks) sammelt die Stadt Kassel Bücher für Menschen mit psychischen Erkrankungen. An jedem ersten Mittwoch im Monat steht dafür im Bereich des Rathaus-Haupteingangs am Infopoint ein Sammelcontainer zur Verfügung. Die Beteiligung möglichst vieler Menschen, die sich von gut erhaltenen Buchexemplaren trennen möchten und können, wäre ein schöner Erfolg.

In der diakom Kassel werden Menschen mit einer psychischen Erkrankung Arbeits- und Qualifizierungsangebote ermöglicht. In einem Projekt sortieren seit einiger Zeit bei der diakom tätige Menschen zur Verfügung gestellte, meist gut erhaltene Bücher aus, so dass sie wieder in den Verkauf gebracht werden können. Damit werden Einnahmen für den Verein und seine unterstützende Arbeit erzielt.

Bürgermeisterin und Sozialdezernentin Ilona Friedrich stellte das Projekt jetzt gemeinsam mit dem Vorsitzen des Vorstands der bdks, Joachim Bertelmann, sowie Werkstattleiter Markus Siebert vor.

„Wir möchten als Stadt Kassel dieses tolle Projekt unterstützen und die Kasseler Bürgerinnen und Bürger einbeziehen. Ein wenig stand dabei die große Beteiligung am „Parthenon der Bücher“ der documenta 14 Pate, zu dem so viele Menschen mit Spenden beigetragen haben. Jetzt geht es darum, Bücher nicht der Kunst, sondern einem guten Zweck zuzuführen und ihnen zudem eine neue Verwendungsmöglichkeit zu geben“, sagte Bürgermeisterin Friedrich.

„Dieses Projekt ist ein weiterer Baustein auf dem Weg zur Teilhabe am Arbeitsleben für Menschen mit einer psychischen Behinderung“, so Joachim Bertelmann. Er erlebe die unterstützende Teilnahme der Stadt Kassel als hohe Wertschätzung für die Arbeit der bdks.

PM: Stadt Kassel (HJ)

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