Bürgermeister Kaiser: Freiwillige Feuerwehren „wichtiger Bestandteil des Kasseler Brandschutzes“

147496PAls „wichtigen Bestandteil des lokalen und regionalen Brandschutzes sowie unseres Sicherheitskonzeptes“ hat Bürgermeister und Brandschutzdezernent Jürgen Kaiser die Freiwilligen Feuerwehren in der Stadt Kassel bezeichnet. Während der Jahreshauptversammlung des Stadtfeuerwehrverbandes würdigte Kaiser das Engagement der vielen ehrenamtlichen Mitglieder der Feuerwehren: „Für Ihre unermüdliche und selbstverständliche Einsatzbereitschaft zu jeder Tages- und Nachtzeit möchte ich Ihnen meinen Dank aussprechen. Sie opfern Ihre Freizeit, sind mit Herzblut dabei und helfen da, wo man gebraucht wird. Das ist nicht selbstverständlich und das wissen wir zu schätzen.“

Seit rund einem Jahr werden die sieben Freiwilligen Feuerwehren bei Einsätzen der Berufsfeuerwehr verstärkt eingebunden, erklärte Kaiser. Zu vielen Einsätzen – rund 630 waren es im vergangenen Jahr – werden sie seitdem automatisch alarmiert. Kassels Bürgermeister: „Dieses Konzept hat sich bewährt. Die etwa 230 ehrenamtlich tätigen Männer und auch Frauen werden nun häufiger eingesetzt, können Erlerntes unter Beweis stellen und bleiben dadurch motiviert.“ Hierbei gehe es nicht darum, die Kräfte der Berufsfeuerwehr zu ersetzen, sondern zu ergänzen und zu entlasten.

Auch in Sachen Nachwuchsgewinnung beim ehrenamtlichen Brandschutz sei es wichtig, dass die Tätigkeiten attraktiv sind, sagte der Brandschutzdezernent. Und engagierte Mitglieder der Freiwilligen Wehren seien dann auch immer potentielle Kandidaten für die Berufsfeuerwehr. Kaiser: „Wir brauchen Menschen, die Verantwortung für ihr Umfeld übernehmen und für andere tätig werden.“ Daher bleibe die Jugendarbeit bei der Arbeit der Freiwilligen Feuerwehren ein wichtiger Bestandteil. Derzeit seien über 100 Kinder und Jugendliche Mitglied in einer der insgesamt sieben Jugendfeuerwehren. An drei Standorten im Stadtgebiet gebe es sogar eine Kinderfeuerwehr.

Die Stadt Kassel wisse, dass die Anforderungen an die Feuerwehrleute in den vergangenen Jahren gestiegen seien und man auf viele höchst unterschiedliche Szenarien vorbereitet sein müsse. Das gelte sowohl für die Ausbildung, als auch für die technische Ausrüstung, erklärte Bürgermeister Kaiser. Daher werde die Stadt in diesem Bereich auch weiterhin im Rahmen ihrer finanziellen Gestaltungsspielräume notwendige Investitionen tätigen.

Neben ihren vorrangigen Aufgaben im Brandschutzwesen – ob abwehrend oder vorbeugend wie bei Sport-, Musik- und Ausstellungsveranstaltungen – bringen sich die Freiwilligen Feuerwehren maßgeblich in die Gestaltung des öffentlichen Lebens in ihren Stadtteilen ein, lobte Kaiser abschließend. „Das fördert das soziale Miteinander und stärkt die Gemeinschaft – so etwas ist mit Geld nicht zu bezahlen.“

Hintergrund:
Die Freiwillige Feuerwehr Kassel gliedert sich in sieben Stadtteilfeuerwehren an den Standorten Bettenhausen/Forstfeld, Harleshausen, Niederzwehren, Oberzwehren, Waldau, Nordshausen/Brasselsberg und Wolfsanger. Etwa 230 ehrenamtlich engagierte Frauen und Männern im Alter von 17 bis 60 Jahren sind dort aktiv tätig. Sie alle leisteten im Jahr 2014 insgesamt rund 64.600 Einsatzstunden.

Weitere Informationen zur Freiwilligen Feuerwehr Kassel gibt es im Internet unter bit.ly/ffkassel.

Quelle: Stadt Kassel

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