Christina Lux und das Theaterstübchen



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adsc_0070asklWas haben die beiden gemeinsam? Markus Knierim, der rührige „Macher“ des Theaterstübchens erklärte es vor dem Konzert:“ Vor 20 Jahren war Christina eine der ersten Künstlerinnen, die im alten Stübchen aufgetreten ist.“ Gut, dass die in Kassel aufgewachsenen Künstlerin immer wieder in ihre Heimat zurückkehrt. Im sehr gut besuchten „Wohnzimmer“ war es fast wie ein großes Familientreffen. Fans der ersten Stunde und neue Fans, Neugierige und wirklich auch die Familie.
Christina Lux betritt die Bühne und schon springt der Funke über.Im Gepäck hat sie ihre aktuelle CD „ Embrace“. Zusammen mit dem Percussionisten und Schlagzeuger ( er kann noch viel mehr!)Bodek Janke , den ich mir auch sehr gut als Trommler beim Sonnenuntergang am Hippiestrand auf Ibiza vorstellen kann, spielt sie neue und altbekannte Lieder. Janke erreichte bei bekannten Liedern ein ganz neues Hörgefühl. ( Christina würde vielleicht „Lauscherlebnis“ sagen.)

Genießt man zum Beispiel mein Lieblingslied „Meer“ mit geschlossenen Augen, hört und fühlt man Brandung, Meeresrauschen, Wind, Gitarrenklänge, Bässe, Rhythmus, wunderschönen Gesang mit einem einfühlsamen Text.
Es ist diese große, vielfarbige und sinnliche Stimme, die ebenso schmettern, wie zart schmirgeln kann, die ganz fein säuseln und tief und wuchtig werden kann, die einen nicht mehr loslässt. Während der Gitarrenwechsel unterhält Christina mit zum Teil tiefsinnigen Sprüchen:“ Wege entstehen dadurch, dass man sie geht. Aber man muss auch losgehen!“OK, sie gab zu:“ Ist nicht von mir, ist von Kafka, aber gut,oder?“dsc_0089kl
Es ist die innige Poesie in ihren Songs, die den Lauschenden auf die Reise schickt durch „Luxland“ mitten in seine eigene Geschichte. Es ist ihre charismatische Bühnenpräsenz und ihre ungewöhnliche Art Gitarre zu spielen, die Christina Lux seit 20 Jahren zu einer kompromisslosen und wunderbar eigenwilligen Musikerin macht.
Die Songwriterin, Sängerin und Gitarristin Christina Lux brachte ihre erste CD 1998 heraus. Mitte 1980 begann sie mit Rockmusik, reiste durch die Welt des Jazz, landete in der multikulturellen A Cappella Band Vocaleros und begann 1996 ihren Weg mit eigenen Songs zu gehen. Aus all den Einflüssen hat die Autodidaktin einen Stil entwickelt, der zwischen Acoustic- Soul und Folk, zwischen Chanson und Improvisation leuchtet und tief berührt.
Ihr siebtes Album „Playground“ war 2012 für den Preis der deutschen Schallplattenkritik nominiert. Die aus Karlsruhe stammende und heute in Köln lebende Musikerin arbeitete mit Edo Zanki, Laith al Deen, Purple Schulz und Fury In The Slaughterhouse, Jon Lord (Deep Purple), Chris Jones und Mick Karn. Sie tourte mit Paul Young, Tuck & Patti, Long John Baldry, Status Quo, Henrik Freischlader u.v.a.
Christinas mitgebrachte CDs wurden ihr nach dem Konzert aus den Händen gerissen, gab es doch jeweils eine persönliche Widmung gratis dazu.
Christina Lux komm bald wieder nach Nordhessen, gerne mit der brandneuen CD mit deutschen Texten,die im Entstehen ist.
© Text: M.Kittner                                   Fotos: M.Kittner



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