Frau sprüht Opfer Deo in die Augen und raubt Handtasche: Zeugen nehmen Flüchtende fest und übergeben sie der Polizei

Polizei_Arolsen

Archivbild steht nicht in Zusammenhang

Kassel (ots) – Eine 34 Jahre alte Räuberin blieb am gestrigen Sonntagnachmittag an der Kasseler Uni nicht lange im Besitz einer erbeuteten Handtasche. Zeugen nahmen die flüchtende Frau im Bereich der Kurt-Wolters-Straße fest und übergaben sie der zwischenzeitlich alarmierten Polizeistreife des Innenstadtreviers. Um an die Beute, eine Handtasche mit Laptop und Portemonnaie, zu kommen, hatte die Räuberin ihrem Opfer mit Deospray in die Augen gesprüht.

 

Wie die Ermittler des für Raubdelikte zuständigen Kommissariats 35 der Kripo Kassel berichten, ereignete sich die Tat gegen 15.30 Uhr auf dem Uni-Gelände. Das 30 Jahre alte Opfer aus Kassel hielt sich zu dieser Zeit auf einer bestuhlten Terrasse im Außenbereich des Sprachzentrums am Fußweg „An der Ahna“ auf. Die später Festgenommene hatte zunächst am Nachbartisch Platz genommen. Plötzlich und unvermittelt soll die Frau aufgesprungen sein, habe sich die Handtasche der 30-Jährigen geschnappt und habe ihr dabei aus einer Spraydose in ihre Augen gesprüht. Das in der Sicht erheblich beeinträchtigte Opfer schrie und rannte der Räuberin in Richtung Kurt-Wolters-Straße hinterher. Zeugen, die im Bereich der Artilleriestraße standen, wurden auf die Verfolgung aufmerksam und hielten die Flüchtende bis zum Eintreffen der Polizei fest. Dort stellte sich heraus, dass die Täterin dem Opfer offenbar nicht mit Reizgas sondern mit einem Deospray in die Augen gesprüht hatte. Ein Rettungswagen brachte das Opfer schließlich nach einer ersten Augenbehandlung in ein Kasseler Krankenhaus.

 

Die Handtasche konnten die Beamten schließlich wieder an die 30-Jährige aushändigen, die  34 Jahre alte Räuberin musste die Beamten auf die Dienststelle begleiten. Es stellte sich heraus, dass die 34-Jährige bereits viele Eigentumsdelikte auf dem Kerbholz hat.

Nun muss sie sich wegen des Verdachts des Raubes verantworten. Die Ermittler ließen sie später wieder auf freien Fuß.

 

PM PP NH

(CB)

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