Inja hat es verstanden



Werbung

Yeah! Von Athen lernen? Ich habe es verstanden.

Glaube ich jedenfalls.
Im Fridericianum stellt Nikos Kessanlis mehrere Objekte aus, beeindruckend: „ Gesture und White Gesture“.
Damit ihr es besser versteht zitiere ich aus : —Tina Pandi, Auszug aus Nikos Kessanlis. From Matière to the Image (National Museum of Contemporary Art, Athen 2006:
„Die Gestures eignen sich überflüssig gewordene Objekte urbanen oder industriellen Ursprungs an, bestehen aber auch aus zerrissenen Kleidern, Gipssäcken, verschrumpeltem Papier und Maschinenteilen, wodurch sie mit dem öffentlichen Raum, dem Stoff der Stadt und einer aufkommenden Kultur des Konsumismus in Zusammenhang stehen.“
Alles klar!
Wir sehen einige hart gewordene Gipssäcke und einen schmutzigen Lappen an einer Leinwand.Cool!
Kommen wir jetzt zum ausgegebenen Motto von Adam Szymczyk, dem Leiter der documenta 14: „Von Athen lernen“. Ich habe den Eindruck, dass bisher kaum jemand verstanden hat, was wir von Athen lernen sollten . Ich glaube es zu wissen. Der griechische Künstler Kessanlis zeigt es uns ganz deutlich: Wenn man geöffnete oder geschlossene Gips-oder Zementsäcke der Witterung aussetzt und sie nass werden lässt ……. werden sie hart und unbrauchbar! Naja fast! Man kann sie immer noch in einer internationalen Kunstausstellung präsentieren. Oder man lässt sich auf einem Kunstobjekt fotografieren .
( Inja hat bei FB ihre eigene Seite „Injas dogumenta“)
© M.Kittner                                           Fotos: M.Kittner



Werbung

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Time limit is exhausted. Please reload CAPTCHA.