Kasseler Märchenweihnachtsmarkt: Schweigeminute und verstärkte Sicherheitsmaßnahmen



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Nach dem terroristischen Anschlag auf einen Weihnachtsmarkt in Berlin gestern Abend werden die Sicherheitsmaßnahmen auf dem Kasseler Märchenweihnachtsmarkt weiter erhöht. Das beschlossen Kassel Marketing GmbH als Veranstalter sowie Vertreter von Polizei, Feuerwehr und Ordnungsamt nach einer Abstimmung und gemeinsamen Begehung des Marktes heute Mittag.

Bereits zum jetzigen Zeitpunkt wird der Kasseler Märchenweihnachtsmarkt durch ein umfangreiches Sicherheitskonzept geschützt. So wurden in diesem Jahr beispielsweise erstmals Betonpoller installiert, die einen ähnlichen Vorfall wie in Berlin verhindern sollen. Diese Poller hatten sich bereits beim „Zissel“ sowie der „Wehlheider Kirmes“ bewährt und werden für den diesjährigen Märchenweihnachtsmarkt jetzt noch zusätzlich an hochfrequentierten Standorten verstärkt eingesetzt.
Darüber hinaus werden ab sofort weitere Maßnahmen ergriffen, um die Sicherheit der Besucher zu gewährleisten, unter anderem durch eine verstärkte Polizeipräsenz in der gesamten Kasseler Innenstadt.

Doch auch die Besucher selbst können einen wichtigen Beitrag leisten so Andreas Bilo, Geschäftsführer der Kassel Marketing GmbH: „Wir bitten alle Weihnachtsmarkt-Besucher um erhöhte Wachsamkeit“. „Achten Sie beispielsweise auf verdächtige Gegenstände wie abgestellte Taschen oder auch auf Fahrzeugbewegungen in der Nähe des Markts, die Ihnen seltsam vorkommen. Entsprechende Hinweise sollten sofort an die Polizei weitergegeben werden“ ergänzt Torsten Werner von der Polizei.

Mit einer Schweigeminute wird heute um 18 Uhr auf dem Märchenweihnachtsmarkt der Opfer des Anschlags und ihrer Angehörigen gedacht. Auch die Kirchenglocken in der Kasseler Innenstadt werden läuten – zeitgleich mit dem Beginn eines zentralen Gedenkgottesdienstes in Berlin.

Der Kasseler Märchenweihnachtsmarkt wird weitergehen: Buden, Fahrgeschäfte und Gastronomiestände haben zu den regulären Zeiten geöffnet. Auch nach den Feiertagen, bis zum 30. Dezember, lädt der Weihnachtsmarkt wie in den vergangenen Jahren zu einem Bummel ein. Eine Entscheidung, die Kassel Marketing als Veranstalter in Abstimmung mit der Stadt Kassel ganz bewusst getroffen hat, so Andreas Bilo abschließend.

„Unsere Gedanken sind bei den Opfern des Anschlags und ihren Familien“, so Oberbürgermeister Bertram Hilgen. „Gleichzeitig halten wir es für ein wichtiges Signal, dass der Kasseler Märchenweihnachtsmarkt auch nach diesem schrecklichen Anschlag geöffnet bleibt. Wir lassen uns nicht einschüchtern. Unsere Traditionen und das Wertefundament unserer Zivilgesellschaft sind stärker als menschenverachtender Terrorismus.“

Quelle: Stadt Kassel (JH)



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