Monsignore Philipp Heim gestorben



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Ashampoo_Snap_2016.08.14_21h20m05s_001_Kassel/Bad Orb (bpf). Im 95. Lebensjahr und im 67. Jahr seines Priestertums ist am 4. August in Kassel Geistlicher Pfarrer i. R. Monsignore Philipp Heim verstorben.

Geboren am 7. August 1921 in Bad Orb, begann Heim nach dem Abitur 1939 in Fulda sein Theologiestudium, das er – unterbrochen durch Kriegseinsatz, Gefangenschaft und schwere Krankheit – erst 1950 abschließen konnte. Nach seiner Priesterweihe am 23. Juli 1950 durch Bischof Dr. Johannes Dietz im Fuldaer Dom war er als Kaplan in der Fuldaer Heilig-Geist-Pfarrei tätig. In engem Kontakt mit Prälat Ludwig Wolker übernahm er für die Diözese Fulda den Wiederaufbau und die geistliche Leitung der „Johannesbruderschaft“, die sich durch Gebet, Opfer und Dienst für die Jugend einsetzte. 1956 wurde er zum Rektor des Bonifatiushauses Fulda ernannt. Seine besondere Sorge galt der Heranbildung von Mitarbeitern für die Jugendarbeit. Er hielt Vorträge und Predigten, Kurse, Exerzitien und Einkehrtage in allen Teilen des Bistums.

Im November 1964 wurde Heim von Bischof Adolf Bolte zum Pfarrer von St. Marien in Kassel berufen. 1971 wurde er zum Dechanten des damaligen Dekanates Kassel und gleichzeitig auch zum Regionaldechanten der früheren Region Kassel ernannt. Pfarrer Heim war unter anderem Mitglied der Liturgischen Kommission des Bistums und gehörte dem Kunstausschuss der Diözese an. Bei der gemeinsamen Synode der Bistümer von 1971 bis 1975 in Würzburg war Pfarrer Philipp Heim eines der sieben gewählten Mitglieder der Diözese Fulda. Er arbeitete dort in der Sachkommission II (Gottesdienst und Sakramente) mit.
In Anerkennung seiner Verdienste wurde ihm 1987 von Papst Johannes Paul II. der Titel eines Päpstlichen Kaplans (Monsignore) verliehen. Pfarrer Heim legte besonderen Wert auf eine würdige Feier der Liturgie. Außerdem lag ihm sehr daran, Kontakt zwischen den Gemeindemitgliedern zu schaffen und viele Gruppen zu fördern, die das Gemeindeleben aktiv mitgestalteten. Er war als Seelsorger weit über die Grenzen seiner Pfarrei hinaus geschätzt. Ihm lagen die Ehre Gottes und das Heil der Menschen in gleicher Weise am Herzen. Aus gesundheitlichen Gründen wurde er 1994 auf eigenen Wunsch in den Ruhestand versetzt. Im vergangenen Jahr konnte er sein eisernes Priesterjubiläum feiern.

Das Requiem für den Verstorbenen findet statt am Dienstag, 16. August, um 10 Uhr in der Pfarrkirche St. Maria (Rosenkranzkirche) in Kassel; anschließend ist um 12 Uhr die Beerdigung auf dem dortigen Hauptfriedhof.

BISTUM Fulda

(CB)



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