Neuer Campingplatz in Kassel: Eröffnung rechtzeitig zur documenta 14



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Spatenstich für den Campingplatz(v.l.): Andreas Bilo, Peter Ley, Christian Geselle und Christof Nolda

Gute Nachrichten für alle Campingfreunde: Rechtzeitig vor der Eröffnung der Weltkunstausstellung documenta 14 wird es in Kassel wieder ein Angebot für Campingurlauber geben. Hierfür hat die Stadt Kassel gemeinsam mit ihrer Tochter, der Kassel Marketing GmbH, die nötigen Schritte in die Wege geleitet und entsprechende Planungen vorangetrieben.

Anfang Juni wird der neue Campingplatz in Kassel auf dem Platz an der Giesenallee – unmittelbar an der Fulda – eröffnet. Zunächst wird es eine vorläufige Lösung mit einem Angebot von rund 60 Plätzen und einer zweckmäßigen Infrastruktur geben. Im Endausbau wird dann ein Campingplatz im Vier-Sterne-Segment entstehen. Die Kassel Marketing GmbH wird in den nächsten zwei Jahren hierfür insgesamt 1,5 Millionen Euro investieren, die über einen Investitionskosten-Zuschuss der Stadt Kassel getragen werden.

Mit dem neuen Campingplatz wird eine Herausforderung gelöst, welche die Verantwortlichen der Stadt seit rund zwei Jahre beschäftigt hat – nachdem klar geworden war, dass der alte und ohnehin in die Jahre gekommene Campingplatz nach einem Brand im Jahr 2013 dauerhaft geschlossen bleiben würde.

„Wir sind froh, dass die intensiven Gespräche mit Bund und Land sowie die zweistufige Planung nun zu einer Lösung geführt haben, die eine Nutzung des Geländes bereits zur documenta erlaubt“, erklärt Christian Geselle, Aufsichtsratsvorsitzender der Kassel Marketing GmbH. „Damit können wir, nach Jahren des Stillstandes, unser touristisches Angebot rechtzeitig vor der Weltkunstausstellung um eine weitere wichtige Säule ergänzen.“

„Dieser wunderbare Ort an der Fulda findet jetzt zu seiner Funktion zurück“, ergänzt Stadtbaurat Christof Nolda. „Durch die Nähe zur Karlsaue und damit zu wichtigen Ausstellungsstätten der documenta kommt dem Platz an der Giesenallee gerade auch im documenta-Jahr eine besondere Bedeutung zu.“

Der Grund für die lange Suche nach einer Lösung sind die komplizierten Eigentums- und Pachtverhältnisse auf dem Areal: Während der am Fulda-Ufer gelegene Teil des Geländes dem Bund und der südliche dem Land Hessen gehört, befindet sich der nördliche Bereich nach wie vor im Besitz des ehemaligen Campingplatz-Betreibers. Die Stadt Kassel hat die Parzellen des Landes Hessen und des Bundes nun gepachtet und an die Kassel Marketing GmbH weiterverpachtet.

„Wir freuen uns, dass wir unseren Gästen noch vor Beginn der documenta 14 wieder eine attraktive Campingmöglichkeit an der Fulda bieten können“, erklärt Andreas Bilo, Geschäftsführer Kassel Marketing GmbH. Im Rahmen der Erstellung des Tourismuskonzeptes für die documenta-Stadt Kassel, welches seit September 2016 vorliegt, sei ein großer Bedarf an campingplatz-relevanter Übernachtungsmöglichkeiten ermittelt worden. Bilo: „Der Campingplatz bildet eine wichtige Säule, um die definierten Ziele zur Steigerung der Übernachtungen erreichen zu können.“

Am Montag, 13. März, haben auf der insgesamt 1,2 Hektar großen Flächen die erforderlichen Arbeiten für den neuen Campingplatz begonnen. Für diese umfangreichen Infrastrukturmaßnahmen hat die Kassel Marketing GmbH die GWG – Gemeinnützige Wohnungsbaugesellschaft der Stadt Kassel mbH – als Generalübernehmer beauftragt. Peter Ley, GWG-Geschäftsführer: „Die Errichtung des Kasseler Campingplatzes ist eine besondere Herausforderung für uns, der wir uns gern stellen. In der fast 100-jährigen Geschichte der GWG haben wir schon vieles gebaut, einen Campingplatz bisher jedoch nicht.“

Bei der Planung wurde berücksichtigt, dass die neu errichtete Infrastruktur, wie Wege, Strom- und Wasseranschlüsse sowie Anlagen zur Ver- und Entsorgung in eine dauerhafte Lösung integriert wird. Zur Eröffnung wird es erst einmal mobile Sanitäreinrichtungen und eine temporäre Lösung für Rezeption und Kiosk geben, die später durch fest installierte Einrichtungen ersetzt werden sollen.

Im Jahr 2017 wird der Platz durch die Kassel Marketing GmbH in Eigenregie betrieben, im Endausbau soll der Campingplatz an einen externen Betreiber verpachtet werden.

Quelle: Stadt Kassel (JH)



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