Oberbürgermeister Hilgen beim Fastenbrechen in Gemeinschaftsunterkunft Druseltal

Gemeinschaftsunterkunft Druseltal

Gemeinschaftsunterkunft Druseltal

Traditionell ist Kassels Oberbürgermeister Bertram Hilgen wieder einer Einladung zum gemeinsamen Fastenbrechen gefolgt. Der Oberbürgermeister war jetzt Gast in der Gemeinschaftsunterkunft im Druseltal und feierte mit Menschen verschiedener Glaubensrichtungen den abendlichen Abschluss eines Fastentages im islamischen Monat Ramadan. Es sei schön und ein Zeichen eines respektvollen Miteinanders, dass dieses gemeinschaftliche Feiern in Kassel schon eine Selbstverständlichkeit sei, unterstrich Hilgen.

In der Unterkunft „Druseltal“ leben derzeit rund 120 Menschen unterschiedlichster Herkunft, die vor Kriegen und Unruhen aus ihren Heimatländern fliehen mussten und nun in Deutschland Asyl beantragt haben. Die meisten der Bewohnerinnen und Bewohner sind Muslime, für die das Fasten im islamischen Monat Ramadan zentrale Bedeutung hat.

Gemeinsam mit den Bewohnern gedachte man an diesem Abend der schwachen und hilfsbedürftigen Menschen sowie dem Schicksal von Familienmitgliedern in den Heimatländern und jener, die sich noch auf der Flucht befinden.

Organisiert hatten das Fastenbrechen Linda Wirth mit ihrem Team der Flüchtlingsberatung im „Haus im Druseltal“ (Caritasverband Nordhessen) sowie Mitglieder des Arbeitskreises Flüchtlinge Bad Wilhelmshöhe. Weitere Gäste neben Oberbürgermeister Hilgen waren Ortsvorsteherin Anja Lipschick und Pfarrer Lars Hillebold, beide Gründungsmitglieder des Arbeitskreises Flüchtlinge Bad Wilhelmshöhe, Bernardo und Vincenzo Barba von der Vinber GmbH (Eigentümer und Betreiber der Unterkunft), Meinolf Schaefers, Geschäftsführer der Caritas, sowie Hilla Zavelberg-Simon, Bereichsleiterin der Caritas.

Oberbürgermeister Hilgen dankte den Organisatoren des Fastenbrechens und sprach seinen besonderen Dank den Mitgliedern des Arbeitskreises Flüchtlinge Bad Wilhelmshöhe aus, der die Bewohnerinnen und Bewohner der Gemeinschaftsunterkunft durch Sprachkursangebote oder die Begleitung bei Behördengängen ehrenamtlich unterstützt.

Hintergrund:
Noch bis zum 17. Juli 2015 dauert der Fastenmonat Ramadan. Das Fasten im Monat Ramadan zählt zu den „fünf Säulen des Islam“ und gilt damit als eine der Hauptpflichten von Muslimen. Das Fasten hat für Muslime weitere Bedeutungen: Neben der Zeit des Glaubens ist der Ramadan auch die Zeit, in der Opferbereitschaft und Großzügigkeit gelebt wird.

Quelle: Stadt Kassel

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