Stadt Kassel informiert bei Gefahrenlagen über Soziale Medien

8. Oktober 2016
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Bei Gefahrenlagen, von denen eine große Zahl von Menschen betroffen ist, sind schnelle und vor allem verlässliche Informationen für die Betroffenen wichtig. Die Stadt Kassel setzt hierzu künftig ihre Kanäle in den Sozialen Medien ein. Wenn die Rauchwolke eines Großbrandes in ein Wohngebiet zieht oder ein Stadtviertel wegen der Entschärfung einer Weltkriegs-Bombe evakuiert werden muss, informiert die Stadt nun auch bei Facebook und Twitter, wer betroffen ist und wie man sich verhalten soll.

#notfallks – unter diesem sogenannten Hashtag erhalten die Menschen in der Stadt Kassel künftig bei besonderen Gefahrenlagen über die Sozialen Medien schnelle und vor allem verlässliche Informationen zu dem Schadensereignis. Wenn die Rauchwolke eines Großbrandes in ein Wohngebiet zieht, oder wenn eine Weltkriegs-Bombe entschärft und vorher ein Stadtviertel evakuiert werden muss, ist die Aufregung meist groß. „Wir wollen bei solchen Situationen in den Sozialen Medien präsent sein, um der Aufgeregtheit Fakten entgegenzusetzen“, erklärt Ingo Happel-Emrich, Leiter der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit bei der Stadt Kassel.

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Bei größeren Schadensereignissen, von denen eine Vielzahl von Menschen in Kassel betroffen ist, wird die Stadt daher auf ihrer Facebook-Seite und im Kurznachrichtendienst Twitter aktuelle Informationen zu der Gefahrenlage posten. „Wir können dort nicht nur mitteilen, wo eine Gefahr besteht, sondern auch Verhaltensempfehlungen geben“, erklärt Happel-Emrich. Zum Beispiel, in welchem Bereich die Anwohner wegen der Rauchwolke Türen und Fenster geschlossen halten sollten. Oder was man mitnehmen sollte, wenn man evakuiert werden muss.

Der Vorteil der Sozialen Medien für die Warnung und Information der Bevölkerung liegt für Happel-Emrich auf der Hand: „Die Sozialen Medien ermöglichen uns, schnell eine große Zahl von Menschen zu erreichen. Und wenn unsere Gefahren-Meldungen von den Nutzern in ihrem sozialen Netzwerk geteilt werden, verbreitet sie sich in einem noch größeren Nutzer-Kreis.“ Im sozialen Netzwerk Facebook hat die Stadt Kassel derzeit mehr als 38.000 Follower, beim Kurznachrichtendienst Twitter folgen mehr als 4.800 Menschen der Stadt Kassel. Beide Social-Media-Angebote der Stadt Kassel lassen sich auch lesen, ohne dass man sich dafür in dem Netzwerk registrieren muss.

Quelle: Stadt Kassel (JH)



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Eine Antwort zu Stadt Kassel informiert bei Gefahrenlagen über Soziale Medien

  1. Christoph Jüngling on 8. Oktober 2016 at 12:05

    Wie sieht es mit Diensten wie Katwarn (https://www.katwarn.de/) oder NINA (http://www.bbk.bund.de/DE/NINA/Warn-App_NINA.html) aus?

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