Übung: Rathaus Kassel schnell und problemlos geräumt

Archivbild der Feuerwehr

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Um die Risiken für Bedienstete und Besucher des Kasseler Rathauses in Notfällen so gering wie möglich zu halten, finden regelmäßig Räumungsübungen statt. Die Übung am heutigen Dienstag verlief schnell und problemlos. In nur acht Minuten war das Kasseler Rathaus am Dienstagmittag geräumt – alle Beschäftigte sowie die Besucherinnen und Besucher hatten das Gebäude verlassen. Anlass war eine Räumungsübung, bei der die Abläufe für Notsituationen geprobt werden sollten.

Mit dem Ablauf der Übung ist Hauptamtsleiter Manfred Merz, in Notfällen Leiter des Krisenstabes im Rathaus, zufrieden: „Sowohl die Alarmierung als auch die Räumung des gesamten Verwaltungsgebäudes verliefen ruhig, schnell und geordnet.“

Um 14.30 Uhr wurde der Hausalarm ausgelöst und im Rathaus ertönte das Notfall-Signal. Eine Lautsprecherdurchsage forderte dazu auf, das Gebäude zu verlassen. 140 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind für solche Fälle als Räumungsverantwortliche und –helfer eingeteilt und mit Warnwesten ausgerüstet. Die Räumungskräfte kontrollieren in den ihnen zugewiesenen Bereichen des Rathauses, dass alle Mitarbeiter und Besucher das Gebäude verlassen haben. Die Räumungshelfer besetzen auch die Rathaus-Eingänge und sorgen dafür, dass alle sicher das Gebäude verlassen und niemand mehr hinein geht.

Die Rathaus-Mitarbeiter begaben sich zum festgelegten Sammelplatz. Nach dem Ende der Übung kehrten die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an ihre Arbeitsplätze im Rathaus zurück. Im Kasseler Rathaus arbeiten etwa 800 Menschen. Wie viele Besucher sich zum Zeitpunkt des Übungsalarms im Gebäude aufhielten, lässt sich nicht sagen.

Im Jahr 2012 hatte die Stadtverwaltung ein neues Räumungskonzept für das Rathaus erstellt. Im Januar 2013 war dieses bei einer angekündigten Übung erstmals geprobt worden. Im Mai 2013 war es bei einem echten Notfall erforderlich gewesen, das Rathaus zu räumen. Damals hatte sich das Konzept auch im Ernstfall bewährt.

Hauptamtsleiter Manfred Merz bedankt sich bei allen Bürgerinnen und Bürgern, die während des Übungsalarms im Rathaus waren, für deren Verständnis. Merz: „Solche Übungen sind notwendig, damit im Ernstfall möglichst niemand zu Schaden kommt.

Quelle: Stadt Kassel

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