Vorbeugende Bekämpfung der Blaualgen: Schnitt- und Gehölzarbeiten am Bugasee



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Bugasee.jpgUm die Entwicklungsmöglichkeiten der gefährlichen Blaualgen im Bugasee für den kommenden Sommer möglichst gering zu halten, führt das städtische Umwelt- und Gartenamt in den kommenden Monaten umfangreiche Schnitt- und Gehölzarbeiten am Rande des Sees durch. So werden Ufergehölze stark zurückgeschnitten, aber auch vereinzelt überalterte und nicht mehr verkehrssichere Bäume gefällt. Ziel ist es, dadurch freie Windkorridore zu schaffen, um so eine Verwirbelung des Wassers zu fördern.

Ein positiver Nebeneffekt der Gehölzarbeiten ist zudem, dass die Ufervegetation verjüngt wird und sich daraus wieder neue Lebensräume für Flora und Fauna ergeben. Für die Besucherinnen und Besucher der Fuldaaue werden neue Sichtbeziehungen auf die Wasserflächen entstehen. Das Ast- und Stammholz wird zunächst zwischengelagert und dann später zu Hackschnitzel verarbeitet und verwertet.

Das Umwelt- und Gartenamt bittet um Verständnis, dass es bei den Arbeiten und dem Einsatz von Großmaschinen zu Beeinträchtigungen für Spaziergänger kommt und auch Absperrungen erfolgen müssen. Die Maßnahmen sind mit der Unteren Naturschutzbehörde einvernehmlich abgestimmt.

Ein von einem Fachbüro erstelltes limnologisches (gewässerökologisches) Gutachten sieht das Schaffen von Windkorridoren als einen wichtigen Baustein, um den Bugasee in seinem ökologischen Gleichgewicht zu erhalten. Durch jährlich wiederkehrende Untersuchungen wird ein Monitoring betrieben, um die Entwicklung des Gewässers und die Einflüsse vorgenommener Maßnahmen zur Verbesserung der Wasserqualität zu beurteilen.

Quelle: Stadt Kassel

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