Bahnhof Baunatal-Guntershausen wird barrierefrei



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Bei der Vertragsunterzeichnung im Rathaus: Erste Stadträtin Silke Engler, Bürgermeister Manfred Schaub, Wolfgang Rausch (Geschäftsführer NVV) und Bahnhofsmanager Leif-Niklas Wulf (Foto: pm | nh)

Bei der Vertragsunterzeichnung im Rathaus: Erste Stadträtin Silke Engler, Bürgermeister Manfred Schaub, Wolfgang Rausch (Geschäftsführer NVV) und Bahnhofsmanager Leif-Niklas Wulf (Foto: pm | nh)

Zeichnung des Planungsvertrags zur Erschließung

Baunatal. Mit dem Neubau von zwei Außenbahnsteigen für den Nahverkehr (in Richtung Wabern auf der Westseite und aus Richtung Melsungen auf der Ostseite) und der Verlängerung der neuen Personenunterführung von der West- auf die Ostseite wurde 2014 die Modernisierung des Bahnhofs Baunatal-Guntershausen fertiggestellt. Der Magistrat hat in seiner Sitzung am 11.3.2014 beschlossen, dass der Bahnhof in Guntershausen in die Rahmenvereinbarung zwischen der Bahn, dem Land Hessen und den Aufgabenträgern für den barrierefreien Ausbau von Bahnhöfen aufgenommen werden soll.

Gespräche seit 2014
Bereits im März 2014 war es dem NVV, nach Gesprächen mit der Stadt Baunatal und dem Zuwendungsgeber Hessen Mobil, gelungen, das Projekt „barrierefreie Erschließung des Bahnhofs Baunatal-Guntershausen“ in die Rahmenvereinbarung Hessen mit aufzunehmen. Damit ist eine Förderung der Maßnahme seitens des Landes Hessen gegeben. „Der NVV unterstützt die Entwicklung in den Ortschaften hin zur Bahn statt davon weg“, sagte Rausch und betont die gute Partnerschaft mit der Stadt Baunatal .

Planungsvarianten werden erstellt
Mit Zeichnung des Planungsvertrags über die Finanzierung der Planungen der Leistungsphase 1 – 4 zwischen den Vertragspartnern Stadt Baunatal, Nordhessischer VerkehrsVerbund und DB Station&Service AG am Mittwoch, den 3. Februar 2016 im Baunataler Rathaus, kann nun mit der Erarbeitung der Planungsvarianten zur barrierefreien Erschließung der Bahnsteige begonnen werden.

„Für die Stadt Baunatal, vor allem aber für die Bürgerinnen und Bürger in Guntreshausen, die zunehmende Zahl der Radtouristen, die den R1 nutzen und viele Pendler aus dem Umland, ist dieses Vorhaben ein enormer Gewinn, unterstreicht Erste Stadträtin Silke Engler. Die Grobkostenschätzung bei einer wahrscheinlichen Lösung mit 2 Rampen und einem Aufzug sieht Baukosten in Höhe von rd. 1,5 Millionen Euro sowie Planungskosten von etwa 350.000 Euro vor, deren städtischer Anteil 20 Prozent der Baukosten und 50 Prozent der Planungskosten betragen würde. Somit ca. 300.000 Euro und circa 175.000 Euro, also etwa 475.000 Euro.

17 Monate Planungsphase
Insgesamt ist mit einer Planungsphase von 17 Monaten zu rechnen, bis zur Einreichung zur Genehmigung durch das Eisenbahn Bundesamt und anderen Behörden. Mit einer möglichen Umsetzung der Maßnahme könnte laut Auskunft des NVV Ende 2018 zu rechnen sein. (pm|rs)

Bildunterschriften:
Bahnhof_01: Bei der Vertragsunterzeichnung im Rathaus: Erste Stadträtin Silke Engler, Bürgermeister Manfred Schaub, Wolfgang Rausch (Geschäftsführer NVV) und Bahnhofsmanager Leif-Niklas Wulf (Foto: pm | nh)

(JH)



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