Barrierefrei durchs Quartier

Sie haben Grenzen überwunden: Tanja Borchert (SOKA-Bau), Silke Engler, Jürgen Bluhm (GWH), Christian Wedler (Wohnstadt) und Manfred Schaub (Foto: Rainer Sander)

Sie haben Grenzen überwunden: Tanja Borchert (SOKA-Bau), Silke Engler, Jürgen Bluhm (GWH), Christian Wedler (Wohnstadt) und Manfred Schaub (Foto: Rainer Sander)

Neuer Weg über viele Grundstückgrenzen

Baunatal. Es scheint ganz einfach, wenn man mit einander spricht. So hat ein neues Projekt in Baunatal jetzt im wahrsten Sinne des Wortes Grenzen gesprengt. Die Anwohner hatten sich einen barrierefreien Weg durch ihr Wohnquartier unterhalb der Birkenallee zur Straßenbahnhaltestelle gewünscht und nach Gesprächen mit den verschiedenen Wohnungsbaugesellschaften, die Grundstückseigentümer waren, ist ein Weg mit großen Platten barrierefrei und mit einem überwindbar Gefälle entstanden, der sich sehen lassen kann. Die Erste Stadträtin Silke Engler brachte es auf den Punkt: „es ist schön ein neues Wohngebiet zu beginnen, noch schöner ein altes zu verbessern!“

Rein optisch ist das eindeutig gelungen und alle waren sich einig, es ist auch funktional. Die Stadt hatte Alt und Jung gefragt, was man besser machen kann und eine Antwort war, dass Laufen und Rollen funktionieren muss. Für den Umbau des Wohnquartieres ist allerdings damit erst ein kleines Stück vom großen Weg begonnen.

Der neue Fußweg von der Birkenallee zur Straßenbahnhaltestelle (Foto: Rainer Sander)

Der neue Fußweg von der Birkenallee zur Straßenbahnhaltestelle (Foto: Rainer Sander)

Blaupause: hell und barrierefrei

Zur Modernisierung gehört dem der neuen Streckenführung, dem großen Pflaster auch das neueste, helle LED-Licht. Mit der aktuellen Ausführung ist dieser Weg quasi eine Blaupause für das gesamte Wohngebiet, so Engler.

Zur offiziellen Einweihung waren entsprechend auch ganz viele Anwohner gekommen, zu denen sich Vertreter aus Magistrat und Stadtverordnetenversammlung gesellten. Sie alle wurden postwendend eingespannt, um gemeinsam für die neue Bepflanzung zu sorgen. Mit vereinten Kräften organisierte Frau Hofmann von Stadtteilzentrum die Aussaat von Blumen, die mit Zierkirschen und anderen Bäumen für ein buntes und pflegeleichtes Bild sorgen sollen, ganz nach dem Motto „jetzt wird wieder in die Hände gespuckt“. Die Hoffnung trägt, dass die Liebe der Anwohner zu ihrem Wohngebiet so weit geht, dass auch mal Unkraut gezupft wird, um die ganze Anlage ansehnlich zu halten.

Für die Wohnungsbaugesellschaften GWH, Wohnstadt und SOKA-Bau versprachen die Vertreter Christian Wedler, Jürgen Bluhm und Tanja Borchert auch weiterhin gute Zusammenarbeit. (rs)

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