Bessere Kinderbetreuung geplant

8. November 2016
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1,5 Millionen für die Kinder

Bad Arolsen. Die Kinderbetreuung der Stadt Bad Arolsen steht angesichts der sich veränderten Wünsche der Menschen vor einer wachsenden Herausforderung der kommenden Jahre. Jürgen van der Horst (Bürgermeister): Derzeit werden in Bad Arolsen 451 Kinder betreut und es seien perspektivisch auch nicht mehr aber auch nicht weniger zu erwarten. Ein Mehr an Betreuung sei jedoch von den Eltern gewünscht, um Familie und Beruf besser in den Griff zu bekommen. Diese Herausforderung und ein Plus an Flexibilität möchte Stadt und Zweckverband mit einer tagtäglichen Betreuungserweiterung auf bis zu 15.00 Uhr Rechnung tragen. Raumstrukturelle Veränderungen in den Einrichtungen, dh. auch bauliche Veränderungen werden deshalb in mehreren Kindereinrichtungen der Stadt erforderlich.

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Foto: Jürgen van der Horst, Christian Rehkate, Karl-Heinz Lösekamm und Annerose Otto vor dem Kindergarten Königsberg

Im Falle des Kindergartens Königsberg ist die eigentliche Planungsphase des Um- und Erweiterungsbaus, inklusiv der energetischen Sanierung bereits abgeschlossen. 1,525  Millionen € sind für den Anbau (Neubau mit rund 500m²), der 2 neue Gruppen ermöglichen wird, vorgesehen. Knapp 350000 € allein für die energetischen Verbesserungsmaßnahmen. Der Landkreis Waldeck Frankenberg beteiligt sich an den Gesamtbaukosten mit 20%. Wenn es Mitte April kommenden Jahres losgeht, dann ist das mit besonderen Herausforderungen für den Kindergartenbetrieb verbunden. Die Leiterin der Kindergarteneinrichtung, Annerose Otto, ist sich dessen bewusst. Sie will deshalb Ihre diesbezüglichen Erfahrungen einbringen, um die Belastungen für die Mitarbeiter und Kinder weitestgehend gering zu halten. Die einjährige Baumaßnahme soll ohne Einschränkungen der Kinderbetreuung erfolgen. Deshalb wird in der saisonbedingten Schließzeit, während der Sommerferien, der Anschluss des neuen an das alte Gebäude vollzogen. Das sei eine besondere Herausforderung der sich der Architekt und die beauftragten Baufirmen von vorn herein bewusst sein müssten, sagte Bauamtsleiter Karl-Heinz Lösekamm. Die Mitarbeiterinnen der Kindereinrichtung seien, dank über die geplanten 2 Gruppenräumen hinausgehenden großzügigen baulichen Veränderungen, wie z. B. der Schaffung eines neuen Speiseraumes, einer Küchenerweiterung, eines Raums fürs Personal und einem angemessenen Büro für die Leiterin Konzeption, hoch motiviert. Der Bad Arolser Bürgermeister Van der Horst und der künftige theologische Vorstand des Zweckverbandes Christian Rehkate sind sich darüber einig, dass die künftigen Betriebskosten steigen. Dies dürfte jedoch nicht zu Lasten der Familien gehen. Eine Beitragserhöhung sei deshalb nicht beabsichtigt. Die Stadt Bad Arolsen sehe sich finanziell gut aufgestellt und bei der evangelischen Kirche, die einen Kostenanteil von 10% trage, suche man nach tragfähigen Finanzierungskonzepten, die die Gemeinden nicht überfordern. (ws)



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