Heinrich-Nordhoff- Straße in Baunatal wird modernisiert

 Horst Brixel erläutert Frau Lorenz die Baumaßnahmen (Foto: Rainer Sander)

Horst Brixel erläutert Frau Lorenz die Baumaßnahmen (Foto: Rainer Sander)

Innenstadt 2.0 – der nächste Schritt
Baunatal. „Weiter machen mit der Umstrukturierung der Innenstadt“, so lautet die Botschaft, die von der Erneuerung der Heinrich-Nordhoff-Straße in Baunatal ausgeht. Baubeginn soll zwar erst im Jahr 2017 sein, doch die Planung ist jetzt abgeschlossen, damit auch für diesen Abschnitt Zuschüsse beantragt und die betroffenen Anwohner rechtzeitig informiert werden können. Das geschah jetzt im Rahmen einer Open-Air-Präsentation am Scirocco-Kreisel, der Ausgangspunkt der Erneuerung ist.
Friedrich Ebert-Allee und Kirchbaunaer Straße sind bereits im neuen „Design“ umgebaut, jetzt ist die Heinrich-Nordhoff-Straße bis zur Brücke über die Bauna an der Reihe. Sie wird dann ähnlich „boulevardmäßig“ aussehen, wie anderen Innenstadtstraßen. Bis auf die Richtungsfahrbahnen vor der Kreuzung zur Altenritter Straße (Bäckerei Döhne), wird jetzt von zwei auf einen Fahrstreifen reduziert. Das Könne man in einer Autostadt nicht machen hat Bürgermeister Manfred Schaub schon oft gehört. Doch, kann man, denn für das aktuelle Verkehrsaufkommen reicht jeweils ein Fahrstreifen. Und die Polizei weiß: Die meisten Unfälle passieren beim Spurwechsel.

So wird das „Design“ auch Richtung Norden übernommen(Foto: Rainer Sander)

So wird das „Design“ auch Richtung Norden übernommen(Foto: Rainer Sander)

Eine Spur und Trenninseln erleichtern die Straßenüberquerung
Für Fußgänger ist es ohnehin bei einer Spur einfacher, die Straße zu überqueren, als bei zwei Spuren. Dafür werden sogenannte Trenninseln zwischen den Fahrbahnen entstehen, die an diesen Stellen dann 3,25 Meter breit sind. Ein Zebrastreifen, so erläuterte Horst Brixel, der planende Ingenieur vom Bauamt der Stadt, vermittelt eine trügerische Sicherheit. Diese, verrät Manfred Schaub, gibt es nur dort, wo ohnehin langsam gefahren wird. Apropos Fußgänger: auch die Fußwege sollen beim Umbau verbessert werden.

Auch die Einmündungen von Bingeweg und Am Erlenbach sind mit der Reduzierung der Fahrbahnbreite einfach zu handeln. Und die Parkplätze? Das ist die häufigste Frage der Baunataler bei anstehenden Baumaßnahmen. Es wird auch in diesem Bereich hinterher mehr geben als vorher.

So sieht die Planung aus (Foto: Rainer Sander)

So sieht die Planung aus (Foto: Rainer Sander)

Anwohnerfragen und mögliche Kampfmittelreste
Bei der Vorstellung der Pläne nutzten die Anwohner bereits die Gelegenheit, ihre Meinung zu äußern und Details erklären zu lassen. Auch die Geschäftsleute, wie Frau Lorenz von der Apotheke, hatten Aufklärungsbedarf hinsichtlich befürchteter Behinderungen. Die wird es geben, werden aber auf ein Minimum reduziert und trotz der Neuverlegung von Versorgungsleitungen soll es schnell gehen. Bevor es los geht muss aufgrund einer Anordnung auch nach Kampfmittelresten gesucht werden, weil in diesem Bereich eine Flakstellung im zweiten Weltkrieg gestanden hat. (rs)

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Time limit is exhausted. Please reload CAPTCHA.