Jugendliche gestalten gemeinsam Medienprojekt



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An der Märchenbühne beim Musicalabend mit Karin George (Foto: Ulrich Köster)

An der Märchenbühne beim Musicalabend mit Karin George (Foto: Ulrich Köster)

Deutsch-ukrainische Jugendbegegnung in Gudensberg

Gudensberg | Schtschyrez. Die Stadt Gudensberg hat eine Gruppe Jugendlicher aus der befreundeten ukrainischen Stadt Schtschyrez eingeladen, für zwei Wochen nach Deutschland zu kommen. Am 23. Juli traf die Gruppe in Gudensberg ein, um an einer internationalen Jugendbegegnung teilzunehmen. In der Woche vorher waren die Jugendlichen und ihre Betreuer Gast des Erholungswerkes von Post und Telekom im Erholungsheim Braunlage im Harz.

Darin hat das Team der Gudensberger Jugendfeuerwehr Routine: Schnell standen am vergangenen Freitag die beiden großen Zelte auf dem weitläufigen Schwimmbad-Gelände in Gudensberg. In ihnen übernachten die ukrainischen Jugendlichen in dieser Woche. Etwas aufgeregt ließen sich die Jugendlichen und ihre Betreuer auf das kleine Abenteuer ein und bezogen nach der Anreise ihre neue Unterkunft. Die Jungs und Mädchen von der Jugendfeuerwehr kümmern sich die Woche über um die ukrainischen Gäste.

Monsterrroller-kleinStadtrallye und Musical

Schon am Samstag warteten weitere Programmpunkte auf die ukrainischen Jugendlichen und ihre deutschen Partner: In einer Stadtralley erkundeten sie Gudensberg und am Abend waren sie bei der Musical-Nacht mit Karin George & Friends zu Gast und konnten dort das unvergleichliche „Märchenbühnen-Gefühl“ erleben.

Mit Kamera und Mikrofon

Am Montag starteten die Medien-Workshops: Begleitet durch Teamer vom Kasseler Verein „Die KoPiloten“ beschäftigen sich ukrainische und deutsche Jugendliche die Woche über mit den neuen Medien, lernen Technik und Umgang mit Kamera und Mikrofon kennen und stellen einige kleinere Medienproduktionen her, in denen es um ihre Lebenssituation gehen soll – auch um ihre Hoffnungen auf ein Leben in Frieden und Demokratie.

Die deutsch-ukrainische Begegnung wird gefördert durch das Programm MEET UP! der Bundesstiftung Erinnerung-Verantwortung-Zukunft.

Beim Auftakt in Braunlage war die Gruppe von den Bürgermeistern Frank Börner (Gudensberg) und Stefan Grote (Braunlage) begrüßt worden. In Vorträgen bekamen die Jugendlichen Informationen über die Arbeit der Feuerwehren, die Demokratie in Deutschland und einiges mehr. Auch die Region lernten sie kennen. (pm | rs)



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