Mehr Qualität am Radweg – Landkreis unterstützt Radwanderinfrastruktur



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© Landkreis Kassel

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Bad Karlshafen/Hofgeismar/Liebenau/Trendelburg. Radfahren am Fluss gehört zu den sich am stärksten entwickelnden touristischen Angeboten in Deutschland. „Damit auch unsere Region davon profitiert, haben für den Diemelradweg die vier Kommunen Bad Karlshafen, Hofgeismar, Liebenau und Trendelburg mit jeweils drei Eichensitzgruppen, einer Wander-/Radfahrerliege und einen Edelstahlrahmen für eine kommunale Rad-Hinweistafel finanziert“, informiert Uwe Koch, Leiter des Sonderfachdienstes Verkehr und Sport beim Landkreis Kassel. Die Kosten für die gesamte Maßnahme belaufen sich auf rund 13.000 Euro. „Schön wäre es, wenn das Hessische Wirtschaftsministerium für solche kleineren aber sehr effizienten Infrastrukturmaßnahmen an Radwegen Fördermittel zur Verfügung stellen könnte – es gibt auch Maßnahmen unter 20.000 Euro, die förderfähig sind“, wünscht sich Koch.

Die aus zwei Bänken und einem Tisch bestehenden Sitzgruppen und die weitere Radwanderinfrastruktur soll die für den Herbst 2016 angestrebte Zertifizierung des Diemelradwegs durch den Allgemeinen Deutschen Fahrradclub (ADFC) unterstützen. „Das Beispiel des Weserradwegs, der seit Jahren zu den beliebtesten Radrouten gehört und vom ADFC zertifiziert ist, zeigt, dass wir auch für die Diemel hier noch ein erhebliches Potenzial haben“, sind sich die vier Bürgermeister Ullrich Otto, Markus Mannsbarth, Harald Munser und Kai-Georg Bachmann einig. Die Zusammenarbeit mit dem Landkreis zur Verbesserung des Angebots am Diemelradweg „sei sehr gut und wie gut die Mittel eingesetzt sind, merkt man daran, wie intensiv die neue Infrastruktur genutzt wird“, so die vier Bürgermeister weiter.
Der Diemelradweg wird zurzeit vom ADFC überprüft und hat bereits für das Kriterium „Landschaftsbild“ die Bestnote bei der Vorprüfung erhalten. „Alle Beteiligten sind sich einig, dass für die Gesamtstrecke am Ende mindestens eine Zertifizierung mit drei Sternen herauskommen sollte“, berichtet Koch.

Die Diemel-Anrainerkommunen und die jeweiligen Landkreise hatten sich bereits 2014 zu einer Arbeitsgemeinschaft zur Vorbereitung der Zertifizierung zusammengeschlossen. Im Mittelpunkt der bisherigen Maßnahmen standen ein besseres Marketing und die Beschilderung des gesamten Radwegs nach den bundeseinheitlichen Vorgaben. Koch: „Bei der Beschilderung sind wir zurzeit mittendrin und die jetzt aufgestellt Radwanderinfrastruktur ist ein weiterer Baustein auf dem Weg zur Zertifizierung“.

Quelle: LANDKREIS KASSEL



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