Michael Reuter tritt nicht mehr an

Keine Kandidatur mehr in 2016

Neujahr7Lohfelden. Seit 11 Jahren ist Michael Reuter Bürgermeister und er ist ein leidenschaftliches Gemeindeoberhaupt, geprägt von einem starken Gerechtigkeitsempfinden und stets engagiert, Dinge besser zu gestalten. Jetzt hat er eine Entscheidung getroffen:
„Sehr geehrte Damen und Herren“, beginnt ein Schreiben, dass die nhr-Redaktion erreicht hat, „die Parteien und Fraktionen in Lohfelden wenden in diesen Tagen ihren Blick auf das Wahljahr 2016 mit Kommunalwahl und Bürgermeisterdirektwahl. Aus diesem Grund möchte ich Ihnen mitteilen, dass ich nach reiflichen Überlegungen und vielen Gesprächen in meiner Familie in der nächsten Wahlperiode (nach dem 01.06.2016) für eine dritte Amtszeit als Bürgermeister nicht mehr zur Verfügung stehen werde.“
Gesundheitliche und familiäre Gründe
Das heißt, dass Reuter bis dahin kürzer treten möchte: „Ich beabsichtige, meine Amtszeit bis dahin nach besten Kräften und Möglichkeiten in der gewohnten Art und Weise fortzuführen. Mit dann, in 2016 58 Jahren, stehe ich vor der Alternative, meinen bisherigen Weg einfach weiter zu gehen oder aber mich neuen Herausforderungen zu stellen. Ich habe mich aus persönlichen, aber vor allem auch aus gesundheitlichen Gründen für den zweiten Weg entschieden.“
Die Familie hat mitentschieden: „Gemeinsam mit meiner Frau und mit meinen Kindern habe ich mich entschieden, etwas Neues zu beginnen, mich auf eine neue Aufgabe und auf neue Lebensinhalte einzulassen.“ Ab da wird es wieder den privaten Michael Reuter geben und so gehört das „Was“ auch nicht hierher.
Undichte Stelle hat vorab informiert
Am 03.03.2015 wurde der Vorstand der SPD Fraktion mit dem Ziel informiert, nach dem Urlaub die Mitglieder der Gemeindevertretung, des Gemeindevorstandes, die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und die Öffentlichkeit zu informieren. Durch eine Mitteilung aus für Reuter nicht bekannte Quelle ging diese Information während des Urlaubes bereits an die Presse. Daher war der Bürgermeister für diese, zu dem Thema nicht erreichbar.
„Es verbleibt bis zum Ende der laufenden Amtszeit noch mehr als 1 Jahr, für das noch viele Aufgaben anstehen, die bewältigt werden wollen“, äußert Reuter zum Schluss der Meldung. (rs)

 

 

 

 

 

 

 

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