Hiobsbotschaft aus Schweden: Fahlgren fällt längerfristig aus

DSC_5624Die Hiobsbotschaft erreiche die Verantwortlichen von Handball-Bundesligist MT Melsungen am Dienstagmorgen: Patrik Fahlgren, der sich vergangene Woche im Spiel gegen die Füchse Berlin verletzte, hat sich nicht nur einen Außenbandabriss, sondern auch noch einen Kreuzbandriss zugezogen.
Die fällige OP lässt der Spielmacher in seiner Heimat vornehmen. Weil das aber erst nach vollständig abgeklungener Schwellung möglich ist und anschließend erfahrungsgemäß mit sechs bis sieben Monaten Rekonvaleszenzzeit gerechnet werden muss, wird der Regisseur selbst in den ersten
Wochen der nächsten Saison noch nicht zur Verfügung stehen.

“Das ist natürlich eine ganz bittere Nachricht”, so Axel Geerken. “Was unser Mannschaftsarzt Dr. Rauch in einer ersten Untersuchung bereits vorausgesagt hatte, ist nun in einer weiteren Kernspintomografie leider bestätigt worden. Wir werden uns angesichts der neuen Konstellation jetzt wohl nach einem Ersatz umsehen. Für diese Saison zwar nicht mehr unbedingt, aber für die nächste”, erklärt der MT-Vorstand.DSC_5625 Patrik Fahlgren zog sich die Verletzung im Spiel gegen die Füchse bei einer ganz normalen Angriffsaktion zu, wie sie im Spiel zig mal vorkommt. Dabei hat er sich offenbar unglücklich das Knie verdreht, sodass die Bänder gerissen sind. Eine Operation ist damit unumgänglich. Die lässt der MT-Spielmacher in Absprache mit MT-Mannschaftsarzt Dr. Rauch in seiner Heimat Schweden, vom Arzt der dortigen Nationalmannschaft, durchführen. “Der Spieler fühlt sich wohler, wenn er dabei in seiner ihm bekannten Umgebung sein kann. Das ist auch für den Verlauf der anschließenden Rehamaßnahmen vorn Vorteil”, so Dr. Rauch. Das “Spiel 1 ohne Fahlgren”, am vergangenen Samstag bei TSG Friesenheim-Ludwigshafen hat die MT übrigens mit einem 35:29-Sieg souverän gelöst. “Nenad Vuckovic, unser weiterer Regisseur, ist jetzt verstärkt gefordert und er ist erfahren genug, mit solchen Situationen umgehen zu können”, so Geerken. Dabei weiß der MT-Vorstand auch, dass die Anforderungen in einer Woche bei den Rhein-Neckar-Löwen ungleich höher sein werden.

© Info: MT  Fotos: M.Kittner

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