Jahresempfang „Neue Energie für alte Häuser“

Kassel, 10. Februar 2017 – Der Jahresempfang „Neue Energie für alte Häuser“ vernetzt inzwischen zum dritten Mal Sanierungsexperten und gibt Impulse zum Energiesparen. Über 180 Fachleute aus Politik, Handwerk sowie der Bau- und Immobilienbranche folgen erneut der Einladung ins Kongress Palais Kassel.

Klimaschutz braucht viele Akteure. Um die Klimaschutzziele in Stadt und Landkreis Kassel zu erreichen, ist es notwendig, die Vernetzung und Zusammenarbeit aller Beteiligten zu fördern. Dies ist Ziel des Jahresempfangs „Neue Energie für alte Häuser“. Nach einer bereits erfolgreichen Fortsetzung im letzten Jahr laden Stadt und Landkreis Kassel erneut gemeinsam mit deENet e.V., Regionalmanagement Nordhessen, Kreishandwerkerschaft und Energie 2000 e.V. zum Jahresempfang ein. Nach der Begrüßung durch Christof Nolda (Stadt Kassel) und Susanne Selbert (Landkreis Kassel) ordnet Joachim Seeger (Bundesumweltministerium) die regionalen Sanierungsaktivitäten in die nationalen Anstrengungen zum Klimaschutz ein und zeigt auf, dass die Region und die Stadt Kassel mit ihren Aktivitäten im Bereich Vernetzung und Zusammenarbeit verschiedener Institutionen aus Wirtschaft und Verwaltung auf einem sehr guten Weg ist. In der anschließenden Podiumsdiskussion beleuchten Thomas Barth (Kasseler Sparkasse), Jochen Bennewitz (Städtische Werke Kassel) und Ulrich Türk (NH Projektstadt) die vielfältigen Möglichkeiten und Hemmnisse, die regionale Zusammenarbeit in Form von Finanzierungsanreizen und zwei gemeinsamen Quartierssanierungen weiter auszubauen. Aktuelle Beispiele für Quartierssanierungen sind die Konzepte „Paul-Heidelbach-Straße“ und „Ortskern Bettenhausen“.

Stadtbaurat Christof Nolda stellt heraus: „In der Stadt Kassel startet mittlerweile das dritte energetische Quartierskonzept. Daher wissen wir: Der Erfolg kommt, vor allem wenn Planer, Handwerker und Energieberater mit den Menschen vor Ort gut zusammenarbeiten und das Thema energetische Sanierung voranbringen. Dafür stehen wir, dafür steht die Kampagne „Neue Energie für alte Häuser“.

Die Abendveranstaltung ist erneut Auftakt für die Bau- und Immobilienmesse in Kassel, die am Wochenende viele Bauinteressierte und Sanierungswillige ins Kongress Palais zieht. Am 11. Februar geben Energieberater, Finanzdienstleister und Vertreter der verschiedenen Gewerke in einem Vortragsprogramm des begleitenden Sanierungsforums „Neue Energie für alte Häuser“ Antworten auf Fragen von Hausbesitzern, die sanieren wollen, und bauen Unsicherheiten bezüglich Finanzierungsmöglichkeiten und Sanierungsmaßnahmen ab.

Durch Maßnahmen der energetischen Sanierung lassen sich nicht nur Energie und damit Geld sparen, sondern auch ein wichtiger Beitrag für den Klimaschutz leisten. Der Wärmesektor ist für einen großen Teil der klimaschädlichen Emissionen verantwortlich. Im Klimaschutzkonzept der Stadt Kassel wurde ermittelt, dass vom Gesamtenergiebedarf der Bereich Wohnen mit 39 Prozent den größten Anteil ausmacht. Gleichzeitig liegt hier ein enormes Einsparpotential vor. Aufgrund des bereits spürbar gewordenen Klimawandels und seiner zukünftigen Auswirkungen wird daher eine jährliche Gebäudesanierung von 2,5 bis 3 Prozent gefordert.

Quelle:  deENet Kompetenznetzwerk dezentrale Energietechnologien e. V.

(LM)

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