Erlebnisreiche Pressereise nach Münster zur Ausstellung der Skulpturen



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 Früh am Sonntagmorgen reisten wir von Kassel nach Münster, um uns einen Eindruck von der Ausstellung der Skulpturen zu verschaffen, die in Münster nur alle zehn Jahre stattfindet.

Da das Mövenpick-Hotel in Münster unweit des wunderschönen Aasees mit der Ausstellung kooperiert, durften wir während unseres Aufenthaltes dort residieren. Das 4-Sterne-Superior-Hotel ist sowohl mit dem Auto als auch mit öffentlichen Verkehrsmitteln schnell und unproblematisch erreichbar.

Das Mövenpick Hotel verfügt über 224 großzügige, gemütliche und komfortable Zimmer. Mit insgesamt elf Konferenzräumen zählt das Hotel zu einer der Top-Adressen für Tagungen und Veranstaltungen im gesamten Münsterland und ist das größte Hotel in Münster. Als Besonderheit bietet es extra Zimmer mit so genannten „Sleep Betten“ an. Diese Box-Springbetten kann der Gast in 20 Härtegraden individuell verstellen.

Für längere Aufenthalte bietet das Hotel große und gemütlich eingerichtete Suiten an.

Außerdem, gibt es in der oberen Etage, noch spezielle Raucherzimmer. Auch Allergiker kommen nicht zu kurz, es gibt auf Wunsch spezielle Zimmer, die komplett auf deren Bedürfnisse abgestimmt worden sind.

Ohne Aufpreis kann man aus acht verschiedenen Kissen und verschiedenen Bettdecken wählen. Das Buisness-Hotel präsentiert sich mit Ferien- und Wohlfühlcharakter und geht auch auf die individuellsten Gästewünsche ein.

Im Mövenpick-Restaurant sowie in dem exklusiven „Fine-Dining“-Restaurant „Chesa Rössli“  werden internationale kulinarische Genüsse in höchster Qualität serviert. Speziell zu der Ausstellung der Skulpturen, bietet das Hotel ein Skulpturenmenü an. Dieses haben wir natürlich getestet! Es hat wirklich fantastisch geschmeckt und war auch optisch eine Augenweide.

Insbesondere der Nachtisch, eine große Schokoladenkugel, die mit kulinarischen Genüssen gefüllt wird und vom Gast mit dem Löffel vor dem Verzehr geöffnet werden muss, hat uns nicht nur optisch Freude bereitet, sondern auch der Inhalt war ein wahrer Gaumenschmaus.

Diese Kugel wurde nach den berühmten „Giant Pool Balls“ nachgebildet, die seit der Skulpturen Ausstellung 1977 am Aasee stehen. Die Betonkugeln mit einem Durchmesser von 3,50 m sind mittlerweile zu einem Wahrzeichen der Stadt Münster geworden.

Das Hotel hat während der Ausstellung der Skulpturen eine Social Media Challenge ins Leben gerufen. Bei „I am the artist“ geht es darum, über die Lieblingsskulptur, ob in Münster oder eigenen Heimatstadt, wie auch über Skulpturen, die man während einer Reise ins Herz geschlossen hat, zu posten. Auch ein Lieblings-Skulptur-Gericht des Mövenpick-Restaurants kann an dem Wettbewerb teil nehmen. Das Foto kann bis zum 1.Oktober 2017 auf Facebook oder Instagram mit dem Hashtag #ScultpureMovenpick gepostet werden, um an der Challenge teil zu nehmen. Die Gewinner erwarten Übernachtungen in Mövenpick-Hotels inklusive Eventhighlights, wie z.B. Tickets für das Musical „Bodyguard“ im Stage Palladium Theater in Stuttgart.

Als kleiner Tipp: Gerade auch Kassler haben mit der noch laufenden documenta Gelegenheit, an dem Wettbewerb teilzunehmen.

Auch die Lounge-Bar des Hotels ist ein beliebter Treffpunkt in Münster. Wir konnten mit dem Bar-Chef sprechen und waren erstaunt über seine zahlreichen Kenntnisse und Erfahrungen über die Welt der Weine und Spirituosen. So nahm er uns mit auf eine Zeitreise der Entstehungsgeschichten in der Welt der Spirituosen und Weine.

Die umfangreiche Cocktailkarte lässt kaum einen Geschmack unbefriedigt. Das Personal ist so aufmerksam, dass jederzeit individuelle Cocktails nach den Bedürfnissen der Gäste serviert werden können.

Die Freundlichkeit und Aufmerksamkeit des Personals im Mövenpick- Hotel, hat uns mehr als begeistert. Das lag sicher nicht nur daran, dass wir von der Presse sind. Man konnte insgesamt beobachten, wie freundlich und zuvorkommend das Personal mit den Gästen umgeht. Es sollte natürlich selbstverständlich bei einem 4 Sterne Haus sein, doch da wir schon anderes erlebt haben, sei es hier extra noch mal erwähnt.

Auf der Dachterrasse des Hotels befindet sich ein moderner Sauna und Fitness-Bereich, der zum Entspannen und Verweilen einlädt.

Kurz nach der Anreise ging es dann auch schon los. Mit dem Fahrrad haben wir die Ausstellung der Skulpturen erkundet. Die modernen Fahrräder wurden vom Mövenpick-Hotel kostenlos zur Verfügung gestellt.

Seit 1977 finden alle zehn Jahre die international ausgerichteten Skulptur Projekte in Münster statt. Künstler und Künstlerinnen aus der ganzen Welt werden eingeladen, ortsbezogene Kunstwerke im öffentlichen Raum zu entwickeln. Dazu gehören neben plastischen Arbeiten temporäre Installationen und Performances. Die dabei entstehenden Projekte gliedern sich in das bauliche, historische und soziale Umfeld der Stadt ein. 

Bei den Skulpturen fließen ebenso Themen der globalisierten Gegenwart, wie auch Fragen zum Verhältnis von öffentlichen und privaten Raum in Zeiten zunehmender Digitalisierung ein. Ferner kommen zu den Projekten der teilnehmenden Künstler und Künstlerinnen weitere Satellitenprojekte sowie Kooperationen mit anderen Kultureinrichtungen in Münster sowie der Partnerstadt Marl hinzu.

Einige der Skulpturen werden angekauft. So hat man als Besucher auch die Möglichkeit, Skulpturen vergangener Ausstellungen zu besichtigen. Am Eröffnungswochenende Anfang Juni kamen rund 10.000 Besucher zu der Ausstellung der Skulpturen nach Münster. Insgesamt werden zu der Ausstellung der Skulpturen in etwa 700.000 Besucher erwartet.

Jeder Künstler hat ein Budget von 35.000 €. Geht es darüber hinaus wird es über Sponsoring ermöglicht. 

Dass auch aktuelle Themen aufgegriffen werden, sieht man u.a. an dem Skulptur-Projekt „Granit gegen ein Herz aus Stein“ von Lara Favaretto. Der Name wird documenta-Besuchern vielleicht bekannt vorkommen. Sie erinnern sich vielleicht an den Schrotthaufen am alten Hauptbahnhof während der documenta 13? Der 4,20 Meter hohe weiße Granit „Tittlinger Grobkorn“ steht an der Promenade am Ludgeriplatz. An einer Seite befindet sich ein Schlitz für Geld. Diese Spendenbox aus Stein weist auf den Ort, auf dem sie steht. Denn gegenüber befindet sich im hohen Stadthaus 2 die Ausländerbehörde. Der Schlitz weist in Richtung des Train-Denkmals auf der anderen Seite der dortigen Königstraße. Das wiederum feiert Soldaten als Helden, die in den Kolonialkriegen im heutigen Namibia gefallen sind, in denen Deutsche einen Völkermord an den Herero und Nama begangen haben. Der Stein und der Brunnen in München zur Fußballweltmeisterschaft 2006 „die Welt zu Gast bei Freunden“ sind ebenso aus Tittlinger Granit.

Die Stein-Skulptur wird am Ende der Ausstellung zerstört. Dabei soll der Schutt wiederverwendet werden und das Geld an den Verein „Hilfe für Menschen in Abschiebehaft Büren“ gespendet werden.

Zum Publikumsliebling hat sich inzwischen der Unterwassersteg von Ayse Erkmen etabliert. Die Künstlerin hat im Binnenhafen knapp unter der Wasseroberfläche eine Unterwasserbrücke installiert. Der Steg verbindet den Kreativkai mit der teilweise noch schmuddeligen B-Side, also die Seite der finanzkräftigen Investoren mit dem Ufer der freien künstlerischen Szene. Von der Ferne kann der Eindruck entstehen als würden die Besucher über das Wasser laufen. Jedoch geht es der Künstlerin um mehr als einen reinen Show-Effekt.

Erkmen wurdein Istanbul am Bosporus geboren. Da dieser die Landmassen von Europa und Asien trennt, ist Wasser nicht nur Element des Lebens, sondern birgt auch Gefahren. Am 6 Meter schmalen Erkmen-Steg gibt es kein Geländer. Je nach Pegel sind bis zu 20 cm Unterschied möglich, so können entweder die Knöchel nass werden oder die Waden.

Auf jeden Fall ist das Skulptur Projekt wunderschön anzusehen und man kann die einmalige Atmosphäre am Hafen genießen, indem man die Besucher beobachtet, wie sie über das Wasser schreiten. Da es so zahlreiche und interessante Skulpturprojekte in Münster gibt, hoffen wir, dass wir Ihnen einen kleinen Einblick geben konnten.

Ebenfalls lohnenswert ist ein Besuch des LWL Museums (Landesmuseum für Kunst und Kultur), neben Kunstwerken wie z.B. von August Macke und Josef Albers, ist im Lichthof im Altbau des Landesmuseums ein Skulptur-Projekt installiert. Michael Dean hat dort „Tender Tender“ installiert. Die Skulptur erinnert stark an eine Baustelle, vielleicht auch an einen Recylinghof; auf jeden Fall gibt es hier viel zu entdecken. Dieses Kunstwerk bietet ebenso viel Spielraum für eigene Interpretationen.

Zu der Ausstellung gibt es aus dem Aschendorff Verlag das Buch „Skulptur Projekte 2017 – Gebrauchsanweisung“ von Gerhard Heinrich Kock. Es beinhaltet alle Skulptur-Projekte und Informationen zu den Künstlern.

Wir finden, eine Reise nach Münster und ein Besuch der Ausstellung der Skulpturen lohnt sich für Kunst- und Kulturliebhaber auf jeden Fall. Noch bis zum 1. Oktober hat man die Möglichkeit, die Ausstellung zu besuchen.

 

Link: Mövenpick Hotel

Link: Skulptur Projekte 2017

 



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