Erster Roman von Anna Hutter aus Fritzlar „Katzenspuk in Goslar“

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Anna Hutter mit ihrem Buch am Marktbrunnen in Fritzlar (Foto: Rainer Sander)

Fritzlar. Studiert hat Anna Hutter eigentlich Sozialpädagogik. Im richtigen Leben ist sie die „Kräuterhexe“ der Region, auf vielen Märkten zu Hause, freie Mitarbeiterin im Wildpark Knüll und jetzt auch Buchautorin. Schreiben ist ihre Leidenschaft und der pädagogische Hintergrund erlaubt es ihr, Figuren mit all ihren Eigenschaften und Eigenarten zu zeichnen. Vier Bücher sind in den letzten Jahren entstanden, vier sehr unterschiedliche Geschichten, die allerdings – so die Autorin – nicht ausschließlich positiv sind. Das Leben hat auch düstere Seiten, selbst wenn die hellen überwiegen. Katzenspuk ist jetzt als erstes Werk erschienen und kann in allen Buchhandlungen sowie im Internet erworben werden. Die anderen werden folgen.

Das Buch in der Auslage eines Buchladens in Fritzlar (Foto: Rainer Sander)

Das Buch in der Auslage eines Buchladens in Fritzlar (Foto: Rainer Sander)

Die Idee für Katzenspuk geisterte Anna Hutter schon lange im Kopf herum und irgendwann bei einem Spaziergang unter der Weide an der Fraumünsterkirche in Fritzlar, musste sie die Geschichte anfangen aufzuschreiben. Die Handlung selbst hat sie allerdings an einen ihrer Lieblingsorte verlegt, die alte Kaiserstadt Goslar im Harz, mit ihren Höhlen, Bergwerken und dem Blocksberg (dem Brocken) sowie seinen Hexen vor der Haustür. Sagenumwoben ist der Harz und am liebsten würde die Kräuterfrau und Schriftstellerin jedes Jahr ein paar Tage dort Urlaub machen. Ganz sicher würde sie dann stets Merle Hagedorn begegnen, der Hauptfigur in ihrem Erstlingswerk.

 

 

 

 

Der Buchtitel Katzenspuk (Foto: Rainer Sander)

Der Buchtitel Katzenspuk (Foto: Rainer Sander)

Die Katzenfrau

Merle will ein neues Leben beginnen, als sie für eine neue Arbeitsstelle nach Goslar zieht. Dort begegnet ihr eines Nachts die schwarze Katze, Cassandra, und damit beginnen allerlei Veränderungen in ihrem Leben, mit denen sie nicht gerechnet hat. Die Geschichte spielt – wie passend – im Oktober und Halloween (das keltische Samhain) rückt in der Nacht auf den 1. November immer näher. Damit beginnt die Ahnenzeit und der Schleier zwischen den Welten wird dünner. Merle bemerkt eine Verbindung zu den Katzen in der Nachbarschaft und entdeckt umherstreifende Schreckgestalten. Drohendem Unheil muss sie sich fortan entgegenstellen.

Einerseits gewinnt Merle neue Freunde in Goslar, andererseits wird sie immer mehr zur Hexe und die Kontakte zu Geistern wecken Angst in ihr. Sie nimmt am Ende die Hexe für sich an, erlernt die Katzensicht und verliebt sich gleichzeitig in Ulrik, einen jungen Mann aus Goslar. Bis zum Happy End muss Merle lernen, Geister in ihre Schranken zu verweisen…

 

 

 

 

So kennt man Anna Hutter (rechts) als Kräuterhexe beim Märchenfest in Gudensberg (Foto: Rainer Sander)

So kennt man Anna Hutter (rechts) als Kräuterhexe beim Märchenfest in Gudensberg (Foto: Rainer Sander)

Das Buch, so Anna Hutter, kann eigentlich jeder ab 15 Lebensjahren lesen und verstehen. Eigentlich ist es ein Frauenbuch, aber auch Männer können es verstehen, sagt die Jung-Autorin mit einem Augenzwinkern. Schließlich hat ihr eigener Mann indirekt ein wenig mitgewirkt, denn er war in der Entstehungszeit des Buches ihr kritischster Leser und Ratgeber. So wie sie mit ihrem Kräuterwissen alte Traditionen pflegt, vermittelt sie auch in ihrem ersten Roman uralte Bräuche aus dem Monat Oktober.

Das lesenswerte Werk gibt es auch als E-Book. Gedruckt kostet es 9,99 Euro, in der digitalen Variante 4,99 Euro. (rs)

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