Mit dem Fotoapparat auf der Jagd nach tierischen Jägern

Natürlich sind hier nicht die Grünkittel gemeint, die mit Halali und archaischen Ritualen ihren Urinstinkten nachgehen. Es geht auch nicht um die Grünkittel, die sich die Hege und Pflege der Flora und Fauna zur Aufgabe gemacht haben. Nein es geht selbstverständlich um die tierischen Jäger, die uns scheinbar so vertraut, zumindest in den Dörfern der Region allenthalben begegnen – wenn

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Die Wacholderheide am Ars Natura

Eine der größten Wacholderheiden in Nordhessen findet man oberhalb von Vockerode- Dinkelberg und kurz unterhalb des Barbarossaweges zwischen Reichenbach und Spangenberg. Kaum zu glauben, dass sogar ein Wegweiser auf dem Barbarossaweg am Abzweig nach Vockerode auf  die ehemalige Gemeindehute für Schafe und Ziegen hinweist, die nicht nur als wertvolles Naturschutzgebiet, sondern auch als spannendes historisches Denkmal begriffen werden darf. Tatsächlich

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Alte und bedrohte Haustierrassen – auf Fotosafari in Nordhessen 2

Leider gibt es derzeit in der Werra- Meissner Region keinen sogenannten Arche-Hof. Dass aber die Gesellschaft zur Erhaltung alter und gefährdeter Haustierrassen e.V. (GEH) in Witzenhausen angesiedelt ist zeigt, dass es auch hier Menschen gibt, die sich diesem Thema verschrieben haben. Und so kommt es beim Streifzug durch Täler und Berge des Werra- Fulda- Dreiecks zu so mancher Begegnung der

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Rinder, Ziegen, Pferde – auf Fotosafari in Nordhessen

Es ist erstaunlich, welchen ungewöhnlichen Tieren man im Dreieck zwischen Fulda und Werra begegnen kann. Dabei ist hier nicht die Rede von der faszinierenden Wildtierwelt mit Rot- und Schwarzwild, mächtigen Greifvögeln vom Milan über Falke bis zum Uhu. Es geht hier auch nicht um, Wildkatze oder Luchs, die sich den Blicken der Besucher eher entziehen, inzwischen aber in unseren Wäldern

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Der nordhessische Bergbau im 19. und 20. Jahrhundert

Der nordhessische Kohlebergbau ist mit Namen wie Henschel ebenso verbunden wie mit der Rüstungsindustrie des 3. Reiches oder Energiekonzernen wie der Preussen Elektra. Bis in die Mitte des 19. Jahrhunderts war der nordhessische Braunkohlebergbau traditionell weitestgehend in staatlicher Hand, eine Folge des landgräflichen gewerblichen Domänenstaates, der sich bereits seit Anfang des 17. Jahrhunderts entwickelt hatte. Trotz erheblicher behördlicher Hindernisse drängten

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Fototipp: Mohnblüte in Germerode

Die Natur wächst nicht immer genau so, wie es den Machern in den Kram passt. Das haben wir auf der documenta XII 100 Tage lang erleben dürfen: Das Mohnfeld auf dem Friedrichsplatz zeigte zunächst nur wenige rote Tupfen. Zwar war der Standort für die Präsentation hervorragend, der Boden für die Pflanzen aber wohl eher suboptimal. Vielleicht hatte die documenta damals

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Salz, Kohle und die industrielle Revolution in Nordhessen

Zwischen Meissner und Sooden in Nordhessen wurde im 16. Jahrhundert die kontinentaleuropäische Energierevolution eingeleitet, die Voraussetzung für die industrielle Revolution. Hinter dem Begriff Energierevolution verbirgt sich zunächst einmal nichts anderes als die Umstellung von nachwachsenden Energieträgern wie Holz oder Holzkohle auf fossile Brennstoffe, also Kohle, Erdöl und Gas. Natürlich wurden fossile Brennstoffe wie Erdöl bereits seit der Antike, Torf und

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Die Seen im „Frau Holle Land“ – Faszination Geschichte und Natur

Um einen ausgiebigen Badeurlaub zu machen, muss man sicherlich nicht zwingend die Werra- Meissner- Fulda Region aufsuchen. Obwohl, auch wenn es auf den ersten Blick nicht so aussieht, Bademöglichkeiten gibt es hier auch außerhalb der gechlorten Freibäder mit jahreszeitlich unsicheren Öffnungszeiten und abseits der stark frequentierten, teils zu Badeanstalten ausgebauten und mit Campingplätzen umrahmten Bagger- Bade- und Wassersportseen bei Eschwege.

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Die Arbeiter von Hirschhagen

Zwangsarbeiter und KZ-Häftlinge kochten Sprengstoff für Deutschland Als 1944 die Sprengstofffabrik Hirschhagen bei Hessisch Lichtenau ihre höchste Produktivität erreicht hatte, arbeiteten rund 6000 Männer und Frauen auf dem 233 Hektar großen Werksgelände mit den 399 im Wald versteckten und getarnten Produktions- Lager- und Verwaltungsgebäuden. Die meisten von Ihnen waren osteuropäische Zwangsarbeiter und ungarische Jüdinnen aus dem Konzentrationslager Buchenwald. In den

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Hirschhagen: zwischen Wirtschaftswachstum und Zwangsarbeit

Wir wurden betrogen – eine geführte Suche nach der Frage wie Rund zwanzig Menschen trafen sich am 17.06.2012, dem Tag der Deutschen Einheit, zu einer geführten Wanderung auf dem Themenweg „Hirschhagen, von einer der größten Sprengstofffabriken des Dritten Reichs zum Industriegebiet“. Ungewöhnlich, im Nachhinein betrachtet jedoch einzig angemessen war der Einstieg: „Wir wurden betrogen – aber wie!“ Dieser Aussage, stellte

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