Die Odyssee, Rezension eines Pop-Up Buches

Eine der bekanntesten Abenteuergeschichten der Antike ist zweifellos die Odyssee, jene sagenhafte Reise des listenreichen Fürsten des griechischen Ithaka, Odysseus. Erstmals wurde die Geschichte der Irrfahrt von Homer erzählt später unzählige male übersetzt, sprachlich modernisiert und nacherzählt. Mit Sam Itas Pop-Up Buch ist 2011 eine ganz eigene Darstellung der legendären Fahrt auf dem Buchmarkt erschienen. Bereits das Cover verrät: hier

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Rezension: 31 v. Chr. – Antonius, Kleopatra und der Fall Ägyptens

Der 2. September des Jahres 31 vor unserer Zeitrechnung markiert das endgültige Ende der ägyptischen Supermacht unter seiner legendären Königin Kleopatra. Die Vorstellung vom Untergang des Ägyptischen Reiches als Resultat einer Liebestragödie, an der sich die Literatur und viele Historiker bis heute genüsslich abarbeiten, ist allerdings ein Ergebnis erfolgreicher antiker Propagandaschlachten, wie die Autoren von „31 v. Chr.“ aufzeigen. Im

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Jens Natters Wimmelbilder zur deutschen Geschichte

Wimmelbilder nennt Jens Natter seine opulenten Karikaturen zur deutschen Geschichte. Und tatsächlich wimmelt es auf den Bildtafeln im A4 Format nur so von Figuren und Szenen zwischen denen es viel zu entdecken gibt. Zugegeben, sechzehn Bildtafeln in einem broschürten Heftchen erscheint auf den ersten Blick nicht sonderlich viel. Aber kaum hat der Betrachter zu blättern begonnen, folgt bereits ein zweiter

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Munitium – ein Buch zum Römerlager Hedemünden

Eine andere Sichtweise zu Funktion und Charakter des Römerlagers Hedemünden, von Egon Kühn Auf den ersten Blick erscheint es ein wenig gewagt für einen nicht akademischen Historiker wie Egon Kühn, Sichtweisen der studierten Fachleute infrage zu stellen und mit eigenen Bewertungen archäologischer Befunde und historischer Quellen an die Öffentlichkeit zu gehen. Aber was Kühn mit seinem Buch „Munitium – eine

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Rezension: Franz Rosenzweig, eine Biografie

Ein Stück deutsch-jüdische Geschichte präsentiert das Buch über den Religionsphilosophen aus Kassel, Franz Rosenzweig, dessen Leben nicht nur von der Auseinandersetzung mit Religion und Kultur des Juden- und Christentums, sondern auch von seiner schweren Krankheit und nicht zuletzt den gesellschaftlichen Rahmenbedingungen am Vorabend der nationalsozialistischen Machtergreifung geprägt war. Noch Mitte der siebziger Jahre des 20. Jahrhunderts war Franz Rosenzweig, dessen

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Der Sohn der Roten Wölfin, Rezension

eine Fantastische Erzählung aus dem Nordhessischen Bergland „Der Sohn der Roten Wölfin“ ist  nach „Das Geheimnis der Kasseler Berge“  das   zweite  Buch  der  Schriftstellerin  aus Kassel,  Cora Friedrichs, das sich mit der Märchen – Parallelwelt des Nordhessischen Berglandes befasst. Tanzende Elfen und süßliche Einhörner wird man in den Geschichten der zweifachen Preisträgerin des Jungen Literaturforums Hessen jedoch zunächst vergeblich suchen.

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Tagebuch eines frustrierten Katers

ein Buch, das auch Menschen lesen sollten Egon, der edle norwegische Waldkater hat ein Problem: sein geliebtes Frauchen hat ein kleines Kätzchen, den Max aus dem Tierheim mit in die Gemeinschaft gebracht und damit die bislang heile Welt des verwöhnten Katers jäh verändert. Max, so die Einstellung Egons kann nicht bleiben, darf nicht bleiben, wird nicht bleiben. Lange kann es

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Rapp, Schmidt: Baumriesen und Adlerfarn

Der Urwald Sababurg im nordhessischen Reinhardswald ist nicht nur prächtige Kulisse für Erholungssuchende, sondern auch wissenschaftliches Objekt. 100 Jahre Denkmalschutz in Preußen, dieses Jubiläum feierte man 2006, als das Buch Baumriesen und Adlerfarn erschien. 2007 feierte man 100 Jahre Naturpark „Urwald Sababurg“, den Grund für das Erscheinen dieses außergewöhnlichen Buches. Der seit hundert Jahren mehr oder weniger sich selbst überlassene

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