Injas dogumenta 11 : Halbzeit bei der documenta

Mensch ( oder besser Hund!) , wie die Zeit vergeht! Schon 50 Tage der 100 Tage auf die wir 5 Jahre lang gewartet haben sind vorbei.
Die documenta 14 …………… noch nie gab es so viele Besucher …… noch nie war sie so chaotisch ……………. noch nie so politisch……………. noch nie so provozierend……………. noch nie so unorganisiert ………….. noch nie so ärgerlich …………. noch nie so ignorant.

„Von Athen lernen“ hat der „Herrscher der documenta 14“ Adam Szymczyk als Parole ausgerufen. Was haben wir gelernt? Was hat er gelernt? Keiner weiß es! Besucher irren verloren mit miserablen Stadtplänen von Spielort zu Spielort, stehen ratlos vor Kunstwerken und suchen vergeblich nach Erklärungen. Weder aus den offiziellen Publikationen , noch von den Schildchen neben den Werken und schon gar nicht von den Choristen ,wie die Führer genannt werden, erhält man Hilfen oder Erläuterungen.
In einer der tollen Lokalitäten vor dem Parthenon, wo es immer frisches Wasser für Hunde gibt, schnappte ich folgendes Gespräch eines Besuchers aus Leipzig mit Herrchen auf : „ Dies ist meine 4. documenta und ich habe mich so sehr auf die Tage in Kassel gefreut. Es war immer wunderbar. Doch diesmal komme ich mit der ausgestellten Kunst überhaupt nicht zurecht.Ich gebe auf. Wir konzentrieren uns lieber auf die anderen Sehenswürdigkeiten der schönen Stadt Kassel.

Morgen sehen wir uns die Wasserspiele an.“
Was hat Herr Szymczyk bloß vor ? Werden die vielen Besucher die nach Kassel kommen,weil die vorigen Weltausstellungen der Kunst in unserer Stadt so anziehend waren, in 5 Jahren wiederkommen? Ich fürchte nicht!
Der bekannte Spiegel Autor Martin Doerry spricht mir aus dem Maul wenn er resümiert: „ Die Ausstellung erweist sich als kommunikative Katastrophe.“
Okay. Das musste jetzt mal gesagt werden! Es gibt ja auch Schönes und Interessantes auf der documenta 14. Ich bin sehr gerne vor Ort und genieße den internationalen Flair.

Sehr gerne würde ich eure Meinung zu der diesjährigen documenta lesen. Schreibt mir doch unter „Kommentare“.
( Schaut mal bei Injas Facebook-Seite „ Injas dogumenta“ vorbei!)
© M.Kittner    Fotos: M.Kittner

 

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