Erneuter Besucherrekord bei der Connichi 2017 in Kassel!

Eingefleischte Anime und Manga Fans haben jährlich einen festen Termin in Kassel, denn jedes Jahr findet in der Kasseler Stadthalle die Connichi statt. Die Connichi ist eine Messe für Fans und Freunde von Mangas und Animes. Dieses Jahr fand in Kassel bereits die 14. Messe statt. Insgesamt ist es bereits die 15. Connichi, die erste Connichi hatte ihr Debüt in Rheinland-Pfalz. Am vergangenen Wochenende war es dann in Kassel wieder soweit, tausende kamen in den Kostümen ihrer Lieblingsanimes. So sah man u.a. zahlreiche Fabelwesen, Schwertkämpfer, Elfen, Spidermans, Wonderwomens und Star Wars Verkleidungen.

Bereits 2016, kamen 26.000 Besucher zu der Messe nach Kassel in den Kongress Palais, wie die Stadthalle offiziell heißt. Dieses Jahr sollen die Besucherzahlen weiter gestiegen sein.

Dabei wird die Connichi jährlich von etlichen ehrenamtlichen Helfern unterstützt.

Unterschieden wird zwischen Manga und Anime. Als Manga bezeichnet man in Japan produzierte Comics, welche sich durch einen besonderen Stil kennzeichnen. Ihre Darstellungen sind oftmals kindlich und verspielt. Sie haben eine schwarz-weiße Darstellung und eine komplexe, wie auch eine oft filmähnliche Handlung. Außerdem werden Mangas von hinten nach vorne sowie von rechts nach links gelesen.

Animes bezeichnet man als Trickfilme im selben Stil wie Mangas. Eigentlich ist der Unterschied zwischen Manga und Anime ziemlich simpel, bei Animes sind die Bilder einfach bewegt.

Sehr beliebt bei den Besuchern, ist auch der Wettbewerb im Nudel schlürfen. Dabei müssen die Teilnehmer ganz in asiatischer Manier ein Becher Nudeln so schnell als möglich ausschlürfen. Der bisherige Rekord liegt bei 8,7 Sekunden.

Es gibt jedes Jahr erneut ein zahlreiches Unterhaltungsprogramm, so gab es auch in diesem Jahr einen Poetry Slam Wettbewerb und Video Wettbewerbe.

Als Highlight unter den Besuchern gelten jedoch die Wettbewerbe des Cosplays. So präsentierten die Teilnehmer an allen drei Messetagen ihre Cosplays. Dabei investieren die Besucher viel Geld, Zeit und Liebe in Details um besonders naturgetreu an ihre Originale heran zu kommen. Cosplay ist die Fachsprache und bedeutet nichts anderes als sich zu verkleiden und in eine andere Rolle zu schlüpfen.

In Workshops konnten sich die Besucher in Kalligraphie, Japanisch oder auch im Zeichnen üben. Auch zahlreiche andere Workshops fanden regen Andrang.
Wir hatten Glück und konnten einen der Haupt-Acts, nämlich die Performance Künstler – Gruppe Karasu, was übersetzt Krähe bedeutet, interviewen. Und auch zahlreiche weitere Besucher. Wir wünschen Ihnen viel Spaß mit unserem Video.

In Kooperation mit © 2017 NHR und Kanal Orbanium

Text/Interview Yasmin Schwarze (YS) Interview: Thomas Orban (TO) Foto/Video: Heiko Jacob (HJ)

 

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