Gesichter von Flic Flac

Die Show geht weiter ! Es lohnt sich! Nach Silvester Gibt es sicherlich auch noch Karten für die 2 täglichen Vorstellungen.
Ein Blick hinter die Kulissen von Flic Flac bringt Erstaunliches an den Tag: Es handelt sich um ein Unternehmen, das von seinen Ausmaßen einer Kleinstadt entspricht. Einer Stadt, die innerhalb von drei Tagen ab- und wieder aufgebaut werden muss. Gemanagt wird diese logistische Meisterleistung von Uwe Struck, Geschäftsführer und Betriebsleiter von Flic Flac.

Auf dem Flic Flac-Areal stehen insgesamt drei Zeltanlagen, Hauptzelt, Vorzelt, Backstage-Area – und alle im gelb-schwarzen Design, dem unübersehbaren Markenzeichen von Flic Flac.
Der Durchmesser des Hauptzeltes misst stattliche 42 Meter und um das Zeltdach zusammenzufügen, braucht es mehr als 3000 Quadratmeter PVC-Planen. Einmal aufgebaut, wird das gesamte Gewicht des Zeltes von vier 21 Meter hohen Hauptmasten getragen, die im Abstand von jeweils circa 13 Metern zueinander stehen. Ganze 16,5 Meter über dem Boden hängt die Kuppel und mit einer Seitenhöhe von über sechs Metern ist es möglich, die Sitzeinrichtung im Zelt extrem steil zu bauen. Damit finden nahezu 1300 Zuschauer auf gepolsterten Einzelstühlen Platz und genießen freie Sicht auf die Drehbühne mit ihren knapp zwölf Metern Durchmesser.
Obwohl 17 Kilometer Stahlrohr beim Aufbau verarbeitet werden, gibt es keine störenden Stangen im Zuschauerraum.
Damit die Zelte selbst orkanartigen Böen standhalten, werden knapp 800 Bodenanker mit Presslufthämmern im Erdreich verankert. Dank Beheizung und Belüftung braucht im Winter in den mit Plastikfußboden und Teppich ausgelegten Zelten niemand zu frieren. Im Sommer sorgt eine moderne Klimaanlage für angenehme Temperaturen im Zelt, selbst bei größter Hitze. Welcher Circus hat das schon?

Ein eigens für die gastronomische Versorgung vorhandenes Drei-Mast-Zelt mit 1000 Quadratmeter Grundfläche bietet an fünf Verkaufsständen Softdrinks, Cocktails, Heißgetränke und immer etwas für den kleinen Hunger.

FlicFlac beschäftigt knapp 100 Mitarbeiter aus 13 Nationen, ein Drittel davon als Artisten. Daneben gehören Bühnen-, Sound- und Lichtanlagentechniker sowie Verwaltungsangestellte zur Crew. Sie wohnen, schlafen und entspannen sich in komfortabel ausgestatteten Wohnwagen, Wohnmobilen, in Einzelcontainern oder in Hotels.

Wenn es wieder auf Tour geht, wird das gesamte Material in 62 Transporte verpackt und mit 14 Zugmaschinen von einem zum anderen Gastspielort transportiert. Über 60 PKWs und 40 Wohnwagen folgen dem Tross. Dann sind 600 Tonnen Equipment per Achse unterwegs.
© Text: Bauer/ Kittner                                                       Fotos: M.Kittner

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