Injas dogumenta 7 Die Reiter aus Athen sind angekommen!



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Die Reiter aus Athen sind angekommen!
Na, das war ja mal ein tolles Kunstprojekt der documenta14,das mir gefallen hat. Ich habe es auch gleich dem Initiator der Aktion Ross Birrell so bei unserem kurzen Zusammenkommen ( vgl. Bild) übermittelt.“ Good idea, great action, interesting signal.“ ( Er ist Schotte, daher die Kommunikation auf Englisch.) Da es ja sein Projekt ist, war er während der Aktion am Friedrichsplatz mit der Dokumentation beschäftigt und fotografierte aus allen Positionen. Ich bin gespannt ,wie er abschließend in den nächsten Tagen „The Transit“ dokumentieren wird.
Es war einfach toll am Friedrichsplatz, hunderte gutgelaunte Menschen, die von aufmerksamen Security Mitarbeitern ganz ohne Absperrungen , nur mit Freundlichkeit und doch Bestimmtheit vor den nervösen Pferden geschützt wurden und die Wege freihielten. Da hat mein Kumpel Ernesto mit seiner Protex wieder einen „ good job“ gemacht.
Nach dreimonatiger Reise und einer Wegstrecke von 3000 Kilometern erreichten die Wanderreiter von The Athens–Kassel Ride: The Transit of Hermes den Endpunkt ihrer Route. Um 14 Uhr trafen sie auf dem Friedrichsplatz in Kassel ein und reihten sich vor The Parthenon of Books auf. Anschließend gaben der Künstler Ross Birrell, der Wanderreiter Peter van der Gugten ein Statement für die zahlreichen Zuschauer.
Die vier Wanderreiter Tina Boche, Peter van der Gugten, Zsolt Szabo und David Wewetzer ritten im Sinne der Rekener Charta, die um die „Freiheit, die Welt mit Pferden zu bereisen“ und die Erhaltung der „historischen Post- und Handelsrouten“ wirbt, sowie um das Recht, „auf diesen zu reisen wie in alten Zeiten, und dabei die Grenzen von heute zu überqueren“.

Der Ritt begann am 9. April 2017 in Athen. Von dort bestritten die Reiter ihren Weg Richtung Norden auf einer „Landstreicher-Route“ durch Griechenland, die ehemalige jugoslawische Republik Mazedonien, Serbien, Kroatien, Slowenien, Österreich und Deutschland, die dabei Schengenstaaten und Staaten außerhalb des Schengener Abkommens durchquert und eine Diagonale durch Europa zeichnet.

Ein sechsjähriger Arravani-Hengst namens Hermes begleitet die Wanderreiter auf ihrem Weg. Arravani ist ein griechisches „Gangpferd“, das für seine Eleganz und Ausdauer bekannt ist. Die Zahl der Arravanis ist heute leider rückgängig. Seine letzten verbliebenen Herden befinden sich in Griechenland und Deutschland.

Hermes ist sodann ein Kurier, ein Vermittler, ein tierischer Gesandter, ein engelsgleicher Bote.
The Athens-Kassel Ride wurde 2017 von Ross Birrell konzipiert und in Zusammenarbeit mit den erfahrenen Wanderreitern Peter van der Gugten und David Wewetzer (Mitglieder der Weitreitergilde) entwickelt. Das Projekt wird von der Vereinigung der Freizeitreiter und -fahrer in Deutschland e.V. (VFD) unterstützt.

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© M.Kittner / Inja                           Fotos: M.Kittner



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