Ritterturnier an der Löwenburg mit Unmutsäußerungen seitens der Zuschauer

Ritterspiele (47 von 29)Ritterturnier an der Löwenburg.

Von Samstag bis Sonntag fand auf dem alten Turnierplatz, vor der  Löwenburg, das Turnier der Ritter statt. Zweimal täglich haben sich die edlen Recken auf ihren Pferden im (Show) Kampf gemessen.

Vor dem Turnierplatz sorgen handbetriebene, kleine Karussells und andere Volksbelustigungen, wie z.B. ein Puppentheater, mit einem romantischem Ritterstück für Kurzweil, unter den kleinen Gästen.

Die Verkaufsstände und Buden, der kleinen Zeltstadt, bieten eine bunte Mischung aus alten Handwerken wie Schmied, Drechsler, Töpfer und Seiler. Andere Stände verkaufen mittelalterliche Gewandungen, Schmuck und hochwertiges Kunsthandwerk.

Allerlei Gesottenes ,Gebratenes und Flüssiges wurde ebenfalls reichlich feilgeboten. Musikalisch und optisch eindrucksvoll untermalt wurde das Spectaculum von der Gruppe Cradem Aventure  „DIE LETZTEN OSTGOTEN „, Gauklern, Musikanten und Akrobaten.

Am Sonntag kam es während des ersten Turnier des Tages, zu leicht tumultartigen Szenen und Unmutsäußerungen seitens der Zuschauer, als diese auf die höher gelegen Terrassen hinter dem Turnierplatz ausweichen wollten, um in der Menschenmenge überhaupt etwas von der Vorführung sehen zu können.

Jeder Erwachsene hatte bereits 9 Euro für den Eintritt gezahlt. Ein Szenario das Zuschauer und Ordner gleichermaßen überfordert hat.

Die Löwenburg bildet sicher die ideale,  stimmungsvolle Hintergrundkulisse und sorgt für eine schöne Atmosphäre bei einem solches Event.

Der kleine Mittelaltermarkt war liebevoll gestaltet, gut bestückt und die Preise moderat. Gemessen am Besucheransturm war das gewählte Areal, allerdings eindeutig  als zu klein einzustufen.

Die Kasseler und Nichtkasseler, kamen und wie sie kamen, nämlich in Scharen. In der Mittagszeit hatte sich eine lange Schlange vor den Essbuden gebildet. Eine noch längere Schlange begehrte an der Kasse um Einlaß.

Für alle, die sich zu dieser Zeit schon auf den Rückweg gemacht und auf der Zufahrtsstraße unterhalb der Löwenburgstraße geparkt hatten, konnten sich über ein Knöllchen freuen. Die Damen des Ordnungsamtes waren bienenfleißig damit beschäftigt diese zu verteilen.

Das war für die Stadt Kassel doch eine hervorragende Möglichkeit  Kasse zu machen, eine solche günstige Gelegenheit, die einem quasi auch noch in den Schoß fällt kann man sich wohl nicht entgehen lassen.

Das es für Eltern mit Kleinkindern, Gehandicapte und ältere Menschen Sinn macht, so nahe wie möglich am Veranstaltungsort zu parken, oder gar für diese Shuttlebusse einzusetzen, war den Damen u. Herren der  Stadt Kassel wohl keine Überlegung wert.  Schade……

Text: I.Jacob Fotograf: KH.Jacob, H.Jacob

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