21. Caldener Winter-Varieté 2015 vom 26.11. – 31.12.2015

 

aDSC_4749kleinstBereits zum 21.mal lädt die Caldener Konzertscheune in Ehrsten zum Winter Varieté ein.

Berthold Braun hat mit seinen einleitenden Worten nicht zu viel versprochen. Die Premierengäste genossen einen wunderschönen , unterhaltsamen Abend bei leckeren Speisen und Getränken.

Ganz nach dem Motto: ‚Reden ist Silber, Schweigen ist witziger.‘ präsentiert der Entertainer Detlef Winterberg das Winter Varieté, ohne viele Worte. Klassische Varieté-Kunst vermischt sich mit schrägem Humor und wird von temperamentvollen Beats untermauert. Absurde Situationskomik trifft auf handfeste Körperbeherrschung. Wer braucht da noch viele Worte, wenn eine zuckende Augenbraue schon alles sagt?

Robert Blake wurde von Berthold Braun praktisch auf der Straße entdeckt und in die Scheune geholt. Robert Blake, der dreifache niederländische Meister der Straßenzauberkunst. Ob Close Up Magie oder Schattenspiel, humorvoll und vielseitig präsentiert sich dieser sympathische Holländer in Calden.
Mit ihrer Paradedisziplin dem Tanz auf dem Seil verleiht Aniko Serfözö dem Luftraum der Konzertscheune einen ganz neuen Glanz . Akrobatik über den Köpfen der Zuschauer.
Waghalsig, dynamisch und mitreißend ist Marie Oldenbourgs Darbietung am Doppelschwungseil. Ein Requisit, das dieses Jahr zum ersten Mal in Calden zu sehen ist. Die Absolventin der Staatlichen Artistenschule Berlin beeindruckt mit ihrer Kombination von ausgefeilter Technik und tänzerischer Leichtigkeit.aDSC_4916kleinst

Selten sieht man eine Antipodendarbietung, bei der die Artistin ohne Stuhl stehend arbeitet. Originell und wunderschön elegant zeigt uns Tetiana Wetzel , wie man Teppiche auf den Zehenspitzen stehend quasi im Spagat jonglieren kann. Sie kombiniert sehr originell zwei schwierige Disziplinen der Akrobatik, gekonnt vermischt sie Handstandakrobatik mit Antipodistik.

Das ukrainisches Bodenakrobatik Trio ‚Threestyle‘ bereichert das Winter Varieté in der Konzertscheune mit einer Mischung aus ‚drei Engel für Charlie‘ und einem Hauch ‚Kill Bill‘. Mit ihrer Hand auf Hand Akrobatik gepaart mit Elementen der Kontorsion und einem ganz eigenen Stil halten sie die Zuschauer in Atem.

Fabio Zimmermann, ein Ausnahmejongleur und nicht mehr lange ein Newcomer. Auf dem Heimweg aus dem Stuttgarter Friedrichsbau zurück in seine Wahlheimat Berlin macht er einen Monat Pause in Calden, um der Show das i-Tüpfelchen aufzusetzen.

Langanhaltender Beifall belohnte die Artisten und alle an der Show Beteiligten für ihren Einsatz .Wie es in der Konzertscheune üblich ist, ist der Abend nach der Show nicht zwangsläufig zu Ende. Man lässt ihn langsam bei einem Gläschen ausklingen.
Übrigens: Ein Abend in der Caldener Konzertscheune ist ein tolles Weihnachtsgeschenk.

© Text: M.Kittner/ B.Braun Fotos: M.Kittner

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