Erntedankfest in Fritzlar – Dem Himmel sei Dank!

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Das Erntedankfest aus der Vogelperspektive (Foto: Rainer Sander)

Fritzlar. Schon lange vor christlicher Zeitrechnung gab es so etwas wie Erntedankfeste. In Nordeuropa, Israel, Griechenland oder dem Römischen Reich waren Riten und Rituale bekannt, in denen die Menschen Dankbarkeit zeigten für das, was sie ernährt und wenn es einen Gott gab, auch für den, der sie ernährt hat. Die römisch-katholische Kirche feiert das Erntedankfest schon seit dem 3. Jahrhundert unserer Zeitrechnung. Weil die Ernten in jeder Zeit- und Klimazone immer unterschiedlich waren, gab es allerdings nie ein festes Datum. Daran hat auch die Reformation nichts geändert. Mittlerweile ist in den evangelischen und den katholischen Kirchen in Deutschland der erste Oktobersonntag der Erntedanktermin.

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Leckeres und Dekoratives (Foto: Rainer Sander)

So war der vergangene Sonntag der Tag des Dankes für die Ernten in diesem Jahr. Aber nicht nur in den Kirchen wird Erntedank gefeiert: in Fritzlar wird dies mit einem schönen Markt verbunden, der die Altstadt herbstlich schmückt und belebt. Am 4. Oktober war zugleich verkaufsoffener Sonntag rund um den Marktplatz und in den Einkaufszentren. Tausende nutzten die Gelegenheit zu einem
Herbstausflug in die Altstadt.

Leckereien und landwirtschaftliche Produkte
Überall gab es Leckereien und Landwirtschaftliches aus heimischen Betrieben, in den die Menschen der Region arbeiten und wo man noch sieht, wie produziert wird. Da gibt es keine industrielle Nahrungsmittelproduktion. Nur dann kann so etwas wie Dankbarkeit entstehen. Eben Erntedank. Aber auch herbstliche Dekorationen gab es überall an den Ständen und Buden zu sehen und zu kaufen. Die Zeit der langen Tage ist vorüber, aber das Erntedankfest zeigt jedes Jahr, dass es keinen Anlass gibt für den Herbstblues.

Herbstliches gab es auch im Museum und viele Häuser waren jahreszeitlich geschmückt. Mit einem bunten Bühnenprogramm und Walc-Acts in den Straßen wurde es auch kulturell nicht langweilig am vergangenen Sonntag in der Domstadt. Damit kam Vorfreude auf für die nächsten Märkte, wie Weihnachtmarkt oder Advent in den Höfen. Und nach Weihnachten freut man sich auf das Frühlingsfest… (rs)

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