Festspiel-Intendant Dieter Wedel begrüßt Holk Freytag, Nina Petri, Stephan Schad und das gesamte Ensemble von DER ZERBROCHNE KRUG

aDSC_4698Der neue Intendant lobte in seiner Begrüßungsrede den jahrelangen und erfolgreichen Einsatz seines Vorgängers Holk Freytag für die Bad Hersfelder Festspiele und gab gleichzeitig seiner Freude Ausdruck, dass Freytag den Festspielen treu bleibt und wie geplant seinen Zerbrochenen Krug inszenieren wird. Es war angenehm zu spüren, dass beide Theatermacher nach „offenen Gesprächen“ zu einer konstruktiven Zusammenarbeit zum Wohle “ dieser wunderbaren Spielstatte“ bereit sind.
Vor zahlreichen Medienvertretern stellte Holk Freitag sein Enseble vor.
Namhafte Schauspieler begannen die erste Probe mit einer Lesung.

Holk Freytag inszeniert DER ZERBROCHNE KRUG von Heinrich von Kleist (Premiere: 13. Juni 2015/ 21:00 Uhr) mit Nina Petri als Gerichtsrat Walter, Stephan Schad (Großer Hersfeld-Preis 2013 für NATHAN DER WEISE) als Dorfrichter Adam; Marie Therese Futterknecht (Großer Hersfeld-Preis 2014 für MARIA STUART) spielt Marthe Rull und Andrea Cleven ihre Tochter Eve. Außerdem gehören zum Ensemble: Nikolaus Kinsky, Markus Gertken, Hans-Christian Seeger, Viola von der Burg, Wilhelm Sandmann sowie die Zwillingsschwestern Laura und Lisa Quarg.aDSC_4719

„Wahrheit und Wirklichkeit“ sind wie in den anderen Inszenierungen der 65. Bad Hersfelder Festspiele auch Themen in DER ZERBROCHNE KRUG. Holk Freytag über die Inszenierung, die er auf die Bühne der Stiftsruine bringen wird: „Kleists Lustspiel gehört zu den großen Wunderwerken deutscher Sprache. Ich kenne kein anderes Stück, in dem die Wortwahl und die zum Teil äußerst ungewöhnliche Wortreihung so viel über die Figuren aussagen. Außerdem ist es eine der tiefsinnigsten und definitiv witzigsten Auslassungen über des Pilatus Frage „Was ist Wahrheit?“ Aber das wichtigste Motiv für mich, dieses Stück zu inszenieren, ist die Arbeit mit den wunderbaren Schauspielerinnen und Schauspielern, die den KRUG in der Stiftsuine zum Überlaufen bringen werden.“

© Text: M.Kittner / Presse Bad-Hersfeld Fotos: M.Kittner

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