Halleluja und Trolle zum Advent



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Ein märchenhaftes Duo: Michaele Scherenberg und Karin George (Foto: Rainer Sander)

Ein märchenhaftes Duo: Michaele Scherenberg und Karin George (Foto: Rainer Sander)

Michaele Scherenberg und Karin George in der SilberseeAlm
Frielendorf. Sie sind im wahrsten Sinne des Wortes ein märchenhaftes Duo, die frühere HR-Moderatorin Michaele Scherenberg (Hessenschau, Hessen a la Carte) und die Frielendorfer Musical-Sängerin Karin George. Märchen und Lieder, Fantasie und fantastisches, literarisches und Musik, es passt einfach gut zusammen, gerade im Advent. Aber wenn sie richtig erzählt werden, dann passen Märchen zu Ostern, zu Weihnachten oder jedem anderen Anlass.

 

 

Gibt Märchen spontane Wendungen: Michaele Scherenberg (Foto: Rainer Sander)

Gibt Märchen spontane Wendungen: Michaele Scherenberg (Foto: Rainer Sander)

Die Botschaften sind variabel und vor allem dann, wenn Frau Scherenberg sie erzählt. „Ein Märchen wird nie ein zweites Mal so erzählt“, sagt die bekannte Fernseh-Moderatorin und in der Tat hat sie sich eine Art des Märchenerzählens zu Eigen gemacht, die ziemlich einzigartig ist. Wenn in der SilberseeAlm der Kellner Wasser bringt, so bringt er ganz plötzlich das Wasser des Lebens mitten in das Märchen und der Ober wird selbst zum „König vom Silbersee“.
Die Märchenerzählerin baut Situationen und Überraschendes in ihre Märchen ein, sodass sie bisweilen eine ganz andere Wendung nehmen und auch mal eine andere Botschaft transportieren.

 

Verhilft zwischendurch der Seele zum Baumeln: Karin George (Foto: Rainer Sander)

Verhilft zwischendurch der Seele zum Baumeln: Karin George (Foto: Rainer Sander)

Anfang und Ende sind (fast) immer gleich, der Weg aber ist unterschiedlich. So wie im richtigen Leben eben und so gehören fantasievolle Märchen auch in unsere Wirklichkeit, wenn sie Geschichten daraus erzählen, sie entfremden, uns zum Träumen oder zum Nachdenken bringen und uns dabei helfen, das Leben zu verstehen.
Und immer dann, wenn Karin George singt, beflügelt es die Gedanken, die Fantasien und vor allem die Träume, in denen die Seele entspannt baumeln kann. Diesmal waren es vor allem Lieder zur Adventszeit, wie „Leise rieselt der Schnee“, „O Tannenbaum“ oder „O du Fröhliche“, das die 30 Gäste im Parkstüberl der Alm auch lautstark mitsangen. Und die Märchen?

 

Da gab es Trolle aus dem hohen Norden und natürlich auch Prinzessinnen oder alte Frauen, wie sie in Märchen eben vorkommen.

Gespannt lauscht das Publikum in der SilberseeAlm (Foto: Rainer Sander)

Gespannt lauscht das Publikum in der SilberseeAlm (Foto: Rainer Sander)

Entscheidend ist nicht immer was das Märchen berichtet, sondern wie es erzählt wird.

Dabei allerdings ist Michaele Scherenberg irgendwie unschlagbar einzigartig. Und das Highlight bei den musikalischen „Unterbrechungen“ von Karin George war diesmal Leonard Cohens Klassiker Hallelujah, das so menschlich – wie die meisten Märchen – den Begriff Hallelujah ganz undogmatisch verwendet. Es gibt das heilige Hallelujah, aber auch das „Stoßgebet-Hallelujah“, das manchmal eher unheilig gemeint ist. Im Lied verbindet sich beides, wie die Guten und die Bösen in den Märchen auch.
Wer es diesmal verpasst hat, auch nächstes Jahr wird das märchenhafte Duo zwei Mal in der SilberseeAlm auftreten.



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