Märchenfest an der Märchenbühne

Die Gruppe Unvermeydbar (Foto: Rainer Sander)

Die Gruppe Unvermeydbar (Foto: Rainer Sander)

Gudensberg. Märchen gibt es in Nordhessen reichlich. Dafür haben die Brüder Grimm ausgiebig gesorgt. Zum Märchenfest, einmal im Jahr, kommen sie alle in den Stadtpark nach Gudensberg. Dort haben sie ihre eigene Bühne, die sinnvollerweise Märchenbühne heißt. Ob Hans im Glück, der Gudensberger Trommler, Dornröschen von der Sababurg oder der gestiefelte Kater, sie alle waren vergangenen Sonntag zu Besuch im Chattengau an der Bühne.

Der Schauspieler und Theaterpädagoge Thomas Hof war wieder einmal ein kompetenter Gastgeber, der durch das bunte Programm führte, die Märchen- und Symbolfiguren vorstellte und das Publikum unterhielt. Bei fast durchgehend schönem Wetter gesellten sich Hunderte von Besuchern zum Stelldichein der grimmschen Märchen.

Liebevolle Dekoration

Der Stadtpark war – wie in jedem Jahr – vom Team der ehrenamtlichen Helfer und Elke Michel-Elbe liebevoll dekoriert. Zwei Kräuterhexen waren auch im Stadtpark unterwegs, außerdem eine Stelzenfrau – die Blumenliesel – im Park unterwegs in märchenhaftem Outfit. Für die Kinder gab es extra eine mittelalterliche Schmiede, außerdem Mal-Aktionen und für die ganze Familie wurden Kutschfahrten durch Gudensberg angeboten. Kelley Wright, der amerikanische Chattengauer, erfreute mit der Drehorgel schon am Eingang und erzählte über den Wert der Lieder im Mittelalter.

Eine Schmiede nur für Kinder (Foto: Rainer Sander)

Eine Schmiede nur für Kinder (Foto: Rainer Sander)

Ob leckeres Eis direkt vom Bauernhof, Gudensberger Backwaren oder ausgefallenen Leckereien, es gab reichlich Gaumenschmaus. Das abwechslungsreiche Programm mit mittelalterlicher Musik, Märchen und andere Darbietungen lockte immer wieder viele Zuschauer in das kleine Amphitheater. Für musikalische Highlights sorgt dabei die Gruppe „Unvermeydbar“. Zum dritten Mal waren sie in diesem Jahr schon dabei, diesmal allerdings in neuer Besetzung mit Violine. Musakhan Husaini malte indessen mit flinker Hand Portraits.

Hans im Glück

In diesem Jahr stand das Fest unter dem Motto „Glückskinder“. Was lag da näher, als Hans im Glück einzuladen. Er wurde um 16:45 Uhr lebendig, als das Galli Theater Altensteig seine Geschichte auf der Märchenbühne spielte.

Das einzig traurige am Märchenfest ist, dass es immer schon das nahende Ende der Märchenbühnen-Saison einläutet. (rs)

 

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