Mehr „Größe“: Michael Wiebusch – das neue Gesicht der Steven Stealer Band

Das erste offizielle Bandfoto zeigt die Steven Stealer Band mit Michael Wiebusch (mitte) in der Schmiede von SSB-Drummer „Wassermann“ in Bad Zwesten-Oberurff. Die übrigen Band-Mitglieder sind geblieben: Paul Kersten, Jürgen “Wassermann“ Heinmöller, Andreas Gutheil, Jürgen Stieler und Martin Ottemeier (v.l.) (Foto: Rainer Sander)

Das erste offizielle Bandfoto zeigt die Steven Stealer Band mit Michael Wiebusch (mitte) in der Schmiede von SSB-Drummer „Wassermann“ in Bad Zwesten-Oberurff. Die übrigen Band-Mitglieder sind geblieben: Paul Kersten, Jürgen “Wassermann“ Heinmöller, Andreas Gutheil, Jürgen Stieler und Martin Ottemeier (v.l.) (Foto: Rainer Sander)

Edertal | Hann. Münden | Schwalmstadt. Nichts schützt vor Veränderung, schon gar nicht in der Musik. Von Chuck Berry bis Revolverheld war es ein weiter Weg in der Rockmusik, deren einzige Konstante die Veränderung ist. Ein nordhessischer Fels in der Brandung überrascht seine Fans nunmehr mit einer „sängerischen Verjüngungskur“. Die Steven Stealer Band (SSB) präsentiert sich mit Michael Wiebusch ab sofort deutlich verjüngt. Mit 26 Jahren ist der neue Sänger deutlich jünger als das bisherige Durchschnittsalter der Band, was ihr allerdings überhaupt nicht schadet. Im Gegenteil.

Vom Schüler zum Band-Kollegen
Gelegentlich sind Veränderungen nicht nur wichtig, sondern auch eine Weiterentwicklung, selbst wenn der eine oder andere Fan das für eine Übergangszeit vielleicht anders sehen wird. Scheinbar bringt „der Neue“ trotz seiner Jugend eine ganze Portion neuer Sichtweisen auf klassische Rockmusik mit. Als Sänger von Firecake und ehemaliger Gitarrenschüler von SSB-Gitarrist Paul Kersten hat er sowieso jede Menge Erfahrungen und notwendiges Handwerkszeug gesammelt. Der Band tut die Verjüngungskur ganz offensichtlich gut, sie ist dabei weder schlechter, noch besser – einfach anders, frischer und irgendwie sogar ein Stück „reifer“. Wenn es reife Rockmusik überhaupt gibt…

Headbanging in Hann. Münden (Foto: Franzi Wassmuth | nh)

Headbanging in Hann. Münden (Foto: Franzi Wassmuth | nh)

Über mehr als ein Jahrzehnt schien Mike Gerhold als das einzige und ultimative Aushängeschild der Band. Der außergewöhnlich charismatische Sänger hatte in den letzten zwei Jahren allerdings bereits mehr Auftritte ohne die Band und hat sich dabei ebenfalls pudelwohl gefühlt. Wie viel Kreativitätsüberschuss in ihm steckte, konnte er als Solo-Anheizer für die Rocklegende Saxon beim letzten „Rock am Stück“ in Fritzlar unter Beweis stellen. Der nordhessischen Musikszene geht durch die Trennung also überhaupt nichts verloren. Jetzt gibt es einen Mike Gerold solo oder mit seiner neuen Combo „Rockhead“ aus Kassel – ebenfalls in der Oberliga des Hessischen Rock’n’Roll angesiedelt – und die Steven Stealer Band im neuen „Design“.

Mehr Klassik-Rock bei SSB – Neue Projekte bei Mike Gerhold
Mehr Klassik Rock kommt ins Programm, denn die Stimme von Michael ist klarer und eben kein „Reibeisen“. Als der Anruf von Jürgen Stealer kam, war Michael Wiebusch gerade in Lissabon. 30 Minuten von Handy zu Handy nach Portugal waren nicht billig, aber sie haben sich gelohnt, schmunzelt Jürgen Stieler. Am vergangenen Wochenende hatte die Band ihren ersten Auftritt und überraschte mit neuen Versionen von Stairway to Heaven oder Child In Time, die wie geschrieben scheinen für Michael Wiebusch, der mit seinen Rund zwei Metern Längenmaß für mehr „Größe“ bei der Stealer-Band sorgt. Der frisch studierte Teilchen-Physiker aus Edertal mit Wahl-Wohnsitz in Frankfurt macht auch beruflich keine halben Sachen. Er könnte demnächst als Dr. der Physik auf der Bühne stehen und auch dort merkt man ihm sofort an – diesen Job macht er ganz, die Alternative wäre gar nicht.

ehr Größe: Die SSB mit dem neuen Sänger live (Foto: Franzi Wassmuth | nh)

ehr Größe: Die SSB mit dem neuen Sänger live (Foto: Franzi Wassmuth | nh)

Das passiert sicherlich nicht und wenn die Band als Support für Albert Hammond am 21. November in den Ring steigt, dann kommt sie zunächst mit leisen Tönen daher. Gerade in der Unplugged-Variante kann Michael dann seine ganzen Qualitäten zeigen. Am 21. November in Schwalmstadt (ausverkauft) gibt es das Debut auf hessisch-heimischem Boden in der Schwalmstädter Kulturhalle. (rs)

 

 

 

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