„Rabenscharf“, das Altstadtfest

Musik auf den Straßen (Foto: Rainer Sander)

Musik auf den Straßen (Foto: Rainer Sander)

Gudensbergs Fachwerk-Quartier lebte auf

Gudensberg. Zum zweiten Mal hat die Gudensberger Altstadt gefeiert. Nach dem gelungenen Debüt des Altstadtfestes im vergangenen Jahr, war auch dieses Jahr wieder ganz Gudensberg rund um den Alten Markt unterwegs. Ein wichtiger Anziehungspunkt diesmal: die zahlreichen Altbausanierungen inmitten der Fachwerk-Stadtmitte. Neuen Wohnraum im Bestands schaffen, so lautet eine Antwort auf den demografischen Wandel und den Leerstand und das, obwohl der demografische Wandel Gudensberg noch gar nicht erreicht hat. Es leben noch genug Menschen in der Stadt, um ein schönes Fest auch ordentlich zu beleben.

Musik und „Offene Baustellen“
Der Alte Markt wurde zu einem Platz der Begegnung mit Würstchen- und Getränkestand, Biergartenatmosphäre und einer Bühne mit toller Livemusik von Schülerbands der Dr.-Georg-August-Zinn-Schule bis hin zu Profis wie die Gudensberger Band Different Side um Agata Kryszak und Fabian Marczok. Sie alle spielten zur Freude der vielen Hundert Besucher, die auch in die Gassen rund um den Alten Markt und die Kirche ausströmten. Denn auch dort gab es außer den Baustellen noch den Flohmarkt und kulturelle Highlights, wie in der alten Pfarre, wo zu Livemusik und Wein auch leckere Waffeln gebacken wurden.

Gute Aussichten
Darüber hinaus gab es weitere Stationen zum Verweilen, zum Genießen und zum Musik hören. Und wem eine dicke Hummel und ein leuchtende Blüte entgegen kam, musste sich nicht erschrecken. In der Verkleidung steckte das Niedensteiner Theater-Duo KuckAn, nämlich Anneliese und Paul aus Metze. Es war ein gelungenes Fest und ein entspannter Sonntag zugleich. Und wer gerne hoch hinaus wollte, konnte auch die Baustelle der Stadtkirche besuchen und vom Turm aus einen Blick über Gudensberg riskieren. An diesem Tag mit Fernsicht ein schönes Erlebnis. (rs)

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