Ulla Meinecke im Kulturladen Wolfhagen

aDSC_1739.jpgkleinAusverkaufte Vorstellung dreier Vollblutmusiker.

Ulla Meinecke macht Musik weil sie Lust dazu hat. Der Funke springt über, das Publikum lacht und leidet mit. Ihre erzählten kleinen Geschichten zwischen den Liedern sind aus dem Leben gegriffen ( Man denkt:“ stimmt!“) Beim Hören der dazugehörigen Lieder denkt man:“passt!“

Irgendwie geht es überhaupt nicht um den Verkauf irgendwelcher CDs oder DVDs , Ulla hat gar keine im Gepäck!

Fast alle wichtigen und wegweisenden Künstler der 80er Jahre haben mittlerweile mit großem Medienecho ihr Comeback gefeiert – angefangen von Nena über Udo Lindenberg bis hin zu unlängst Westernhagen. Eine Künstlerin aber haben die Gazetten der Republik offensichtlich nicht mehr im Blick – vielleicht, weil sich ULLA MEINECKE in den Medien eher immer rar gemacht hat. Dabei ist ULLA MEINECKE seit über dreißig Jahren eine feste Größe in der deutschen Musik- und Kulturlandschaft. In ihren Texten reflektiert sie auf ironische Weise und mit einer ihr eigenen poetischen Sprache die Mysterien des Alltags und der Liebe. Ihre samtige Stimme und nicht zuletzt ihre nachdenklich-ironische Sicht auf die alltäglichen Dinge begründen ihren Ruf als Sängerin, Dichterin und Autorin. Viele 100 Konzerte, ebenso viele Lesungen ihrer 2 bislang veröffentlichten Bücher hat Ulla Meinecke in den letzten Jahren absolviert. Weit mehr als eine Million Tonträger hat sie von ihren Alben verkauft.abDSC_1686.jpgSW.jpgklein

Ulla Meinecke ist die Meisterin der treffenden Worte. Ihre Geschichten sind Bilder des Alltäglichen, die auf unvergleichliche Weise dem Besonderen nachgehen. In ihrem neuesten Erzählband Ungerecht wie die Liebe betrachtet sie in gewohnt ironisch-reflektierter und überaus persönlicher Manier das Leben, die Menschen und die Liebe. Die Texte der selbsternannten „Hardcore-Romantikerin“ handeln von dem einen großen Thema – von der wahren Liebe; von zarten Anfängen, kleinen Fluchten, großen Dramen und starken Abgängen. In sechs neuen Erzählungen berichtet sie von überraschenden Erkenntnissen beim Klassentreffen alter Schulkameraden, von gebrochenen Fernliebe-Herzen und den kleinen, aber bedeutsamen Missverständnissen der Geschlechter.

Die beiden Multiinstrumentalisten und Arrangeure , Ingo York und Reinmar Henschke, haben gemeinsam mit Ulla Meinecke einen ureigenen Sound entwickelt der überraschend opulent und dabei so auch neue, die noch nicht in ihrer schönsten Form zu hören sind.

Endlich bei der letzten Zugabe “ Die Tänzerin“ , neu interpretiert und doch voller Power wie schon vor vielen Jahren.

Dank an die Macher des KULTURLADEN WOLFHAGEN für den tollen Abend.

Weiter geht es ab dem 19.Juni im Kulturzelt Wolfhagen.

©Text: Kulturladen/Kittner   Fotos: M.Kittner

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