Auf geht’s zur zweiten Runde

„Willkommen zurück!“ So oder ähnlich wird mich mein Trainer vermutlich heute Nachmittag begrüßen, wenn ich nach kurzer Abstinenz wieder im Studio auftauche. Ihr hattet ja meine Berichte über den Ernährungskurs im letzten Quartal aufmerksam verfolgt — erstmal vielen Dank dafür! Nun soll es damit weitergehen.

Tatsächlich fand der Kurs ja bereits im 2. Quartal 2015 statt. Aus der heutigen Sicht kann ich bekräftigen: Ich habe meinen Entschluss, damit zu beginnen, nicht bereut. Leider haben die vergangenen Feiertage mich auf meinem Weg wieder etwas zurückgeworfen, aber dies wird sicher nicht von langer Dauer sein. Ein Montag ist immer ein guter Tag, um etwas zu beginnen, aber diesmal wird es nicht „der nächste Montag“ sein, sondern heute.

Damals schrieb ich an dieser Stelle auch eine kleine Zwischenbilanz, die ich aus Gründen der zeitlichen Kontinuität hier ebenfalls einfügen möchte. Um die Frage vorweg zu beantworten: „Ja, ich konnte!“

Danach geht es weiter mit den alten Texten. Und wie immer: Gern antworten wir auf eure Kommentare!

Vier Wochen Diät, die keine ist

Es mag verrückt klingen, dass ich plötzlich so auf mein Gewicht achte. Neben dem täglichen Besuch auf der Waage ist aber auch das „Einkaufen im eigenen Schrank“, wie meine Frau es so nett formuliert, eine ganz persönliche Dopaminquelle. Wenn plötzlich Hemd und Hose wieder passt, die ich noch vor wenigen Monaten als „vielleicht irgendwann mal“ wieder in die hinterste Ecke geschoben hatte, dann ist das einfach ein erhebendes Gefühl.

Abnehmen, ohne groß zu verzichten, und dabei auch noch gesund leben und für die Zukunft vorsorgen. Doch trotz aller kurzfristigen Erfolge kann im Moment noch kein Urteil gefällt werden. Erst der langfristige Trend wird zeigen, wie hilfreich und vor allem dauerhaft diese Ernährungsumstellung wirklich ist. Natürlich spielt der Kopf dabei eine große Rolle. Ich muss versuchen, ein paar Regeln zu beherzigen (z.B. “Abends keine Kohlenhydrate”), und das wenigstens in der überwiegenden Zahl der Fälle.

Dennoch: 82,8 kg ist seit langem mein bisheriger Rekord. Kann ich noch tiefer sinken?

Sehfahrer

Als Amateurfotograf bewege ich mich oft in den Lebensbereichen anderer Menschen. So interessant das ist, so schwierig ist manchmal die Abgrenzung zwischen Neugier und höflicher Distanz. Durch meine Tätigkeit als freier Journalist versuche ich nun, Bild und Sprache zu einer Einheit zu verbinden.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Bitte löse zur Spamvermeidung diese Rechenaufgabe (in Zahlen): * Time limit is exhausted. Please reload CAPTCHA.

WordPress Cookie Hinweis von Real Cookie Banner