Das geringere Übel



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Baierbrunn (ots) – Einer neuen Studie zufolge haben Menschen, die regelmäßig Süßstoffe zu sich nehmen, ein deutlich höheres Risiko für Hüft- und Bauchspeck. Ist der Traum von gesunder Süße damit ausgeträumt? Der Direktor des Else-Kröner-Fresenius-Zentrums für Ernährungsmedizin in München, Professor Hans Hauner, weist im Gesundheitsmagazin „Apotheken Umschau“ darauf hin, dass die im Fachmagazin „Plos One“ veröffentlichte Studie keinesfalls belegt, dass Süßstoffe dick machen.

Zwar werde ein Zusammenhang mit Übergewicht gezeigt. „Es kann jedoch genauso gut sein, dass diejenigen, die regelmäßig Süßstoffe zuführen, sich generell eher fettreich und ungesünder ernähren als diejenigen, die keine Süßstoffe zuführen“, so Hauner. Auch wenn der regelmäßige Konsum von Süßstoff in größeren Mengen nicht ganz unbedenklich zu sein scheint, sind die meisten Ernährungsexperten weiterhin überzeugt: Zuckerersatz ist besser als das Original. „Süßstoffe sind im Vergleich zu Zucker in jedem Fall das geringere Übel“, sagt Hauner. Werde Zucker durch Süßstoffe ersetzt, wirke das einer Gewichtszunahme entgegen. „Das kann man als wissenschaftlich gesichert betrachten.“ Am besten für die Gesundheit aber wäre es, sowohl auf Zucker als auch auf Süßstoff zu verzichten.

PM: Das Gesundheitsmagazin „Apotheken Umschau“ 5/2017 A liegt in den meisten Apotheken aus und wird ohne Zuzahlung zur Gesundheitsberatung an Kunden abgegeben. (JH-cj)



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