Neue Abteilungen am Hospital in Fritzlar

21. Oktober 2016
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Das Team für die Schmerztherapie: (v.l.) Dr. Carsten Bismarck, Dr. Meike Werther (Assistenzärztin), Wolfgang Lorch (Chefarzt der Klinik für Anästhesie, Intensivmedizin, Schmerztherapie und Notfallmedizin), Tanja Adamovsky (Foto: Rainer Sander)

Das Team für die Schmerztherapie: (v.l.) Dr. Carsten Bismarck, Dr. Meike Werther (Assistenzärztin), Wolfgang Lorch (Chefarzt der Klinik für Anästhesie, Intensivmedizin, Schmerztherapie und Notfallmedizin), Tanja Adamovsky (Foto: Rainer Sander)

Schmerzklinik und Gefäßchirurgie

Fritzlar. Wir sind eine kleine Klinik der Grundversorgung, so stellte der ärztliche Geschäftsführer im „Hospital zum Heiligen Geist“, Dr. med. Carsten Bismarck, fest, aber wir müssen mit Schwerpunkten glänzen, um uns zu behaupten. Zwei neue Angebote der Fritzlarer Klinik sind medizinische Highlights für die Region. Mit einer Schmerzklinik und einer Abteilung für Gefäßchirurgie sorgt das innovative Haus für medizinische Zusatzleistungen und erspart Patienten lange Wege. Mit Unterstützung niedergelassener Ärzte aus der Region wurden innovative Abteilungen konzipiert und eröffnet:

Von der Krampfader bis zum Raucherbein

Bisher mussten Patienten mit Gefäßproblemen oder Indikation wie Gefäßverengung und Gefäßerweiterung oft nach Schwalmstadt oder Kassel verlegt oder verwiesen werden. Dafür steht seit dem 1. Oktober 2016 mit Jörg Graefe ein anerkannter Gefäßchirurg zur Verfügung. Er hat Erfahrungen in Kliniken der Maximalversorgung gesammelt, möchte aber lieber in einem kleinen, innovativen Klinikum und nahe am Patienten tätig sein.

Verkürzt könnte man sagen, alles von der Krampfader bis zum Raucherbein kann behandelt werden. Dazu gehören auch Gefäßprobleme, die durch Krankheiten wie Diabetes entstehen. Mit moderner Technik und ärztlichem Knowhow ist das Ausschleifen von Engstellen, das Aufdehnen mit einem Ballon-Katheter, das Setzen von Bypässen oder das Ersetzen von Gefäßen bei Ausweitungen durch Prothesen möglich. Wo früher ein großer Bauchschnitt nötig war, reicht heute oft ein kleiner Leistenschnitt. Neben stationärer Behandlung sind auch ambulante Leistungen möglich.

Wenn Schmerzen selbstständig werden

Als Wolfgang Lorch als Chefarzt an die Klinik für Anästhesie, Intensiv- und Notfallmedizin nach Fritzlar kam, hatte er bereits den Wunsch an, eine Schmerztherapie zu etablieren. Mit Verlegung der Tagespflege die Seniorenwohnanlage an der Allee sind nun auch die Räume für eine Schmerzklinik mit 14 Plätzen vorhanden. Ergotherapie, Physiotherapie, Bewegungstherapie, Psychologie und verschiedene weitere Fachrichtungen – einschließlich eines Bewegungsbades –, die in der Schmerzbehandlung zusammenarbeiten müssen, sind bereits vorhanden oder wurden etabliert. Dazu gehört auch ein CO2 Trockenbad, über das bisher kaum eine Klinik verfügt.

Behandelt werden können Schmerzen, die durch Krankheiten entstehen, die Folge von Bewegungsarmut sind oder aus körperlichen Fehlhaltungen resultieren. Vor allem dann, wenn sich Schmerzen verselbstständigen und chronisch werden, sind Patienten hilflos und auf ein spezielles Angebot angewiesen, das es in der Region bisher nicht gab. Die Patienten erwartet ein umfangreiches Reha-Programm über etwa drei Wochen. Am 27.10. um 17:00 Uhr wird die Schmerzklinik offiziell im Rahmen einer Patienten-Informationsveranstaltung vorgestellt. (rs)

 



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