Risiken von Nasensprays nicht unterschätzen

NHR-Gesundheit-500Bei Schnupfen greifen viele Menschen häufig zu Nasensprays oder Nasentropfen. Bei den abschwellenden Nasensprays oder -tropfen tritt die Wirkung sofort ein: Die Nasenschleimhaut schwillt ab und man kann wieder frei atmen. Doch Vorsicht: Nach einer Weile können solche Mittel einen gegenteiligen Effekt auslösen – die Schleimhaut der Nase schwillt eher wieder zu, es kommt zu einem vom Arzneimittel hervorgerufenen Schnupfen. Im schlimmsten Fall entsteht eine Nasenspray-Abhängigkeit, ohne dass dieses Mittel entzündungshemmend oder krankheitsverkürzend wirken würde.

Die Krankenkasse Knappschaft weist deshalb darauf hin, dass in Apotheken frei verkäufliche Nasensprays ohne ärztliche Anordnung nicht länger als 5 Tage angewendet werden sollten. Alternativ können auch Salzlösungen benutzt werden, um die Schwellung der Schleimhaut zu mildern und das Sekret zu lösen. Salzlösungen gibt es in Form von fertig zubereiteten Nasensprays. Man kann aber auch die Nase mit Salzwasser (6 Gramm Salz in 100 Milliliter Wasser) spülen beziehungsweise etwas Salz in heißem Wasser auflösen und den Dampf inhalieren. Salzlösungen befeuchten die Nasenschleimhaut und können auch auf Dauer ohne Bedenken eingenommen werden.

Quelle: Deutsche Rentenversicherung

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