Sind Bioeier immer braun?



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Biolandhof WackBildunterschrift: Das Äußere einer Henne lässt Rückschlüsse auf die Farbe ihrer Eier zu – die Farbe des Gefieders ist es allerdings nicht.

Klassen entdecken Landwirtschaft auf den Demonstrationsbetrieben Ökologischer Landbau

Bonn – Gerade zu Ostern ist die Farbe der Eier entscheidend. Bunt sollen sie sein und am besten eignen sich weiße Eier zum Bemalen. Doch gibt es diese dann auch in Bioqualität? Immer noch hält sich das Gerücht, dass alle Bioeier braun sind – stimmt das?

Nein. Die Farbe der Eier hat nichts mit der Haltung oder Fütterung der Tiere zu tun. Vielmehr hängt sie von der Rasse des Huhns ab. Ein Indiz gibt die Ohrscheibe der Hühner, das sind die Lappen unter dem Ohr. Reinrassige Tiere mit weißen Ohrscheiben legen meistens weiße Eier, sind diese rötlich gefärbt, werden die Eier oft braun. Eine Ausnahme macht die alte Hühner-Rasse Araucana. Die haben rötliche Lappen, legen aber grünlich gefärbte Eier.

Kräht der Hahn wirklich auf dem Mist? Was ist ein Hühnermobil? Warum baden Hühner im Staub? Im Rahmen der Gemeinschaftsaktion „Bauer mit Klasse!“ laden die Demon-strationsbetriebe Ökologischer Landbau alle interessierten Schulklassen ein, auf ihren Biobetrieben diesen Fragen auf den Grund zu gehen. Sie können live auf dem Bauernhof erleben, woher unsere Lebensmittel kommen und wie moderne Biolandwirtschaft aussieht.

Das bundesweite Netzwerk der Demonstrationsbetriebe Ökologischer Landbau besteht aus 241 Biobetrieben, die vom Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft ausgewählt wurden. Unter dem Motto „Bio live erleben!“ zeigen sie, wie weit gefächert der ökologische Landbau ist und wie er funktioniert.

Quelle: Demobetriebe Ökologischer Landbau (JH)



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