Zwei von fünf Mädchen in Hessen nehmen die Pille

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Foto: Techniker Krankenkasse

Zwei von fünf Mädchen in Hessen nehmen die Pille – Bei Einnahme im Urlaub Zeitverschiebung beachten

Frankfurt am Main, 4. August 2014. Zwei von fünf Mädchen zwischen 13 und 20 Jahren nehmen nach Auswertungen der Techniker Krankenkasse (TK) in Hessen die Anti-Baby-Pille ein. Von den rund 34.000 weiblichen Versicherten in dieser Altersgruppe in Hessen haben im vergangenen Jahr über 14.300 die Kontrazeptiva auf Kassenrezept erhalten. Das entspricht einem Anteil von 42 Prozent.

Die Pille schützt – wenn sie regelmäßig eingenommen wird – zuverlässig vor einer ungewollten Schwangerschaft. Bei langen Flugreisen sollte die Zeitverschiebung bedacht werden. „Wenn möglich sollten Frauen, die die Pille einnehmen, auch im Ausland bei dem gewohnten deutschen Zeitpunkt bleiben. Denn eine Voraussetzung für die sichere Wirkung ist, dass die Pille regelmäßig und möglichst immer zur gleichen Tageszeit eingenommen wird“, sagt Jutta Noll, Präventionsberaterin der TK in Hessen. Müssen Frauen wegen der großen Zeitverschiebung die Einnahmezeit umstellen, ist es sinnvoll, eine zusätzliche Pille als „Zwischenpille“ zu schlucken. Dadurch vermeiden sie eine Pillenpause, die den Empfängnisschutz gefährden würde. „Die Einnahme einer zusätzlichen Anti-Baby-Pille ist grundsätzlich nicht bedenklich. Ob diese Verfahrensweise in Frage kommt, sollten die betroffenen Frauen vor der Urlaubsreise mit ihrem Frauenarzt besprechen“, so Noll.

Quelle: Techniker Krankenkasse

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