Schüler/innen erlernen sicheren Umgang mit sozialen Netzwerken

FirewallPräventionsprojekt der Knappschaft und des Deutschen Kinderschutzbundes Firewall Live an der Valentin-Traudt-Schule

(Kassel, 24. Juni 2015). Die Knappschaft und der Deutsche Kinderschutzbund besuchen heute mit ihrem Präventionsprojekt Firewall Live, die Valentin-Traudt-Schule in Kassel. Ziel ist es, Kinder und Jugendliche für das Verhalten in sozialen Netzwerken zu sensibilisieren.

Rund 50 Schülerinnen und Schüler der Klassen 7a und 7b der Valentin-Traudt-Schule lernen am heutigen Mittwoch und am Donnerstag, 25. Juni, in Kursen für Medienkompetenz, soziale Netzwerke bewusst, kritisch und den eigenen Bedürfnissen entsprechend zu nutzen. Im Rahmen des Präventionsprojektes Firewall Live erarbeiten die Jugendlichen zusammen mit zwei Medienpädagogen Themen wie Privatsphäre und Datenschutz, Urheber- und Persönlichkeitsrechte sowie Verhalten bei Cybermobbing. Firewall Live bezieht aber auch Lehrer und Eltern mit ein. So erfahren am Mittwochabend Eltern und Lehrkräfte von den Pädagogen, wie ihre Kinder und Schüler soziale Netzwerke nutzen, was sie an sozialen Netzwerken fasziniert, aber auch welchen Risiken sie dabei begegnen können.

Nach erfolgreichem Abschluss des Projektes erhält die Schule ein Zertifikat von der Knappschaft und dem Deutschen Kinderschutzbund.

„Wir freuen uns, dass Firewall Live an unsere Schule kommt und nachhaltig auf die Möglichkeiten, aber auch Gefahren von sozialen Netzwerken und Cybermobbing aufmerksam macht“, betont Schulleiter Reiner Hofmeyer. „Mit sozialen Netzwerke, aktuell vor allem What´s App, wird auch an unserer Schule kräftig kommuniziert. Wichtig ist, dass dabei auch die Grenzen aufgezeigt werden“, ergänzt Kirsten Manegold, Beratungslehrerin für Sucht und Gewalt.

Zum Engagement der Knappschaft erklärt Jörg Andersson, Pressereferent der Regionaldirektion Frankfurt: „Leider gehen Kinder und Jugendliche bisweilen unvorsichtig mit ihren persönlichen Daten im Netz um. Damit laufen sie Gefahr, Opfer von Cyber- oder Internetmobbing zu werden. Mobbingattacken im Netz können zu gesundheitlichen und psychischen Problemen führen. Hier will die Knappschaft vorbeugen und im Rahmen von Schulungsmaßnahmen Kinder und Jugendliche aufklären.“ „Mit Firewall Live werden wir gemeinsam mit der Knappschaft in diesem Jahr bundesweit mindestens 600 Kinder und Jugendliche erreichen“, so Ekkehard Mutschler vom Deutschen Kinderschutzbund und weiter: „Der Deutsche Kinderschutzbund setzt sich dafür ein, dass Kinder und Jugendliche gesund und sicher aufwachsen. Das gilt auch für das Internet. Mit unserem gemeinsamen Aufklärungsprojekt wollen wir Schülerinnen und Schüler für den Umgang mit dem Internet und insbesondere sozialen Netzwerken sensibilisieren.“

„Wir freuen uns sehr, dass es uns gelungen ist, Firewall Live an die Valentin-Traudt-Schule in Kassel zu holen“, unterstreicht auch Jutta Effert, Vorsitzende des Ortsverbandes des Deutschen Kinderschutzbundes in Kassel.

Seit 2012 waren die Knappschaft, eine der größten Krankenkassen in Deutschland, und der größte Kinderschutzbund Deutschlands mit Firewall Live an 25 Schulen unterwegs. Mit weiteren zehn Schulbesuchen bundesweit in diesem Jahr soll an die positive Resonanz angeknüpft werden. Darüber hinaus wird in einer neuen Pilotphase an fünf Schulen eine Multiplikatoren-Ausbildung für Schülerinnen und Schüler erprobt. Insgesamt werden circa 40 Multiplikatorinnen und Multiplikatoren an den Schulen ausgebildet, die in den fünften Klassen selbstständig Klassentrainings und Elternabende zum Thema Cybermobbing und soziale Netzwerke durchführen werden. Dadurch werden noch mehr Schülerinnen und Schüler für das Thema sensibilisiert.

Die Krankenkasse Knappschaft bietet Firewall Live im Rahmen der Prävention an Schulen an. Das Projekt setzt auf Nachhaltigkeit und die Ergebnisse werden evaluiert.
Weitere Informationen zu dem Projekt Firewall Live finden Sie unter www.firewall-live.com

Quelle: Deutsche Rentenversicherung Knappschaft-Bahn-See

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