Ständige Bedrohung für Internetnutzer

Cherry4Fast wöchentlich werden neue Meldungen vom BSI (Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik) über Gefahren der Internetnutzung veröffentlicht. Keinesfalls geht es hier nur um das Risiko am Heim-PC, nein, auch mobile Geräte wie Notebooks, Tablets und sogar Smartphones sind von einer Schadsoftware betroffen.Immer mehr Emails täuschen einen offiziellen Absender, wie Banken, PayPal, Internetshops oder sogar Inkasso- oder Anwaltskanzleien vor.

Meistens legen diesen Emails Anhänge bei, die zum Klicken auffordern. Die Anhänge werden als Rechnungen, Mahnbescheide oder Updates deklariert. Wenn solche Anhänge durch Unwissenheit oder Angst geöffnet werden, wird meistens eine Schadsoftware installiert. Öffnen Sie derartige unbekannte Anhänge nicht !!! Eine solche Software kann sonst im Extremfall dazu führen, dass Ihre Bank-Zugangsdaten ausgelesen oder Ihre Kennwörter missbraucht werden.

In vielen Fällen erfolgt eine Email-Übertragung unverschlüsselt. Diese unverschlüsselten Emails oder Daten können von Dritten ausgespäht werden. Seit Ende April 2014 haben sich daher einige Email-Anbieter entschlossen, die Emails Ihrer Kunden zu verschlüsseln. Ein aktueller Internetbrowser schützt Sie nur rudimentär. Auf was Sie auf jeden Fall nicht verzichten sollten, ist ein kostenpflichtiges und professionelles Virenprogramm, welches sich automatisch updated. Damit haben Sie einen tagesaktuellen Schutz vor den meisten Viren und Spyware-Programmen.

Viele Browser beinhalten lediglich nur einen minimalen Schutz. Ein Virenprogramm mit Root-Kit Erkennung und einem Deep-Scan ist hilfreich, ebenso wie eine regelmäßige Anwendung eines Spy-Software Programmes. Bei einer Infektion Ihres Systems durch z.B. DELTA HOME können Removal-Programme helfen, aber auch alles noch schlimmer machen. Ein falsches Removal-Tool für Delta-Home bringt neue Installations-Dateien mit, welche die bereits gelöschten wieder herstellen. Also Obacht bei den im Netz angebotenen Removal- oder Cleaning Programmen.

Noch ein paar Worte über die marktführenden Browser. Mozilla Firefox, Internet Explorer und Google Chrome. Jeder dieser Browser hat unterschiedliche Schwachstellen und Angriffspunkte. Wie schon beschrieben, ist der Browser nur so gut, wie ein aktuelles Virenschutzprogramm im Hintergrund.

© NHR Text: L.Müller

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Time limit is exhausted. Please reload CAPTCHA.