Verbraucherschützer kritisieren neue Facebook-Regeln

Heftiger Gegenwind

Das soziale Netzwerk Facebook will seine Datenschutzerklaerung aendern.

Der Entwurf der neuen Fassung stösst nicht nur bei Verbraucherschutzministerin Aigner auf schwere Bedenken, sondern auch beim Verbraucherzentrale Bundesverband

Er führt zehn Bestimmungen aus dem Entwurf der neuen Facebook-Datenschutzerklaerung an, die seiner Meinung nach rechtlich nicht zulässig sind. Dazu gehört, dass es keine Datenschutzeinrichtungen fuer die Namen und Profilbilder der Nutzer geben soll. Weiterhin sollen neue Daten 180 Tage lang nicht anonymisiert gespeichert werden dürfen. Auch müssen Facebook-Nutzer aktiv die Weitergabe ihrer Daten durch Anklicken einer entsprechenden Option verhindern. Das sei grob datenschutzfeindlich, sagt die Verbraucherzentrale. Der umgekehrte Weg sei richtig: Facebook müsse sich bei den Nutzern die Erlaubnis zur Weitergabe ihrer Daten einholen.

Die Verbraucherzentrale rät, Facebook bis zur Festlegung guter Datenschutzstandards nicht mehr zu nutzen.

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