Bad Hersfelder Festspiele: Wiederaufnahme West Side Story

Die angehende Opernsängerin Schrade ist eine wunderbare Maria. Im Spiel zeigt sie ausdrucksvoll ein Mädchen zwischen kindlicher Naivität und der begreifenden jungen Erwachsenen. (Hersfelder Zeitung/ 2010)

Die WEST SIDE STORY war ein Genuss . Am Ende gab es Standing Ovations . Die neue Maria die ihren Part sensibel sang, feinfühlig spielte und ebenso überzeugte wie der bewährte Christian Alexander Müller als Tony. (Giessener Allgemeine/2010))

Noch ein Quäntchen besser …Starke schauspielerische Leistung, atemberaubende Tänze und Leonard Bernsteins Musik bescherten den Festivalgängern einen rauschenden Abend.
(Klartext/2010)

Die rasche Abfolge dramatischer und lyrischer Szenen und die Tanzeinlagen zu einer Musik, in der sich lateinamerikanische Rhythmen sowie Jazz- und klassische Elemente finden, machten die mehr als zwei Stunden dauernde Aufführung packend und kurzweilig. Die Dialoge waren auf Deutsch, die Lieder  darunter so bekannte wie Maria, Tonight oder America wurden auf Englisch gesungen. … Die Das Bühnenbild mit zwei schrägen, meterhohen, halbrunden Stahlgittern wirkte auf den ersten Blick schmucklos. Im Laufe des Stücks aber zeigte sich die Vielfältigkeit durch die unterschiedliche Anordnung. Die Verschiebung der Stahlgitter störte den Fluss des Stückes ganz und gar nicht: Die Darsteller erledigten das im Spiel. (dpa/2009)

2009 feierte die West Side Story der Bad Hersfelder Festspiele erste große Erfolge und war schon ausverkauft, bevor die Festspiele überhaupt begannen.  Elke Hesse, damals Intendantin, konnte sich über Zuschauer- und Kritikerzuspruch freuen. Auch ihr Nachfolger, der amtierende Intendant Holk Freytag war sofort von dieser Produktion in der Regie von Mathias Davids überzeugt und hat sie wieder aufgenommen.

Und auch 2010 war das Publikum begeistert. Also ist die WEST SIDE STORY in diesem Jahr noch einmal zu sehen – allerdings zum letzten Mal.

Vom 2. bis 6. August 2011 sind Katharina Schrade und Christian Alexander Müller wieder Romeo und Julia der 50er Jahre in New York.
Einige Tänzer und Sänger hat das Festspielpublikum bereits in den letzten Wochen auf der Bühne der Stiftsruine wieder gesehen. Maaike Schuurmans zum Beispiel als Bagheera in DAS DSCHUNGELBUCH oder Yara Hassan, Suzana Novosel und Ariana Shirasi-Fard in SUNSET BOULEVARD.

Zum Inhalt:
West Side Story verlegt Shakespeares Romeo und Julia in das New York der 50er Jahre. Der Amerikaner Tony und die Puertoricanerin Maria sind Anhänger der rivalisierenden Jugendbanden Jets und Sharks. Sie verlieben sich ineinander und träumen von einer überwindung von Rassenhass und Gewalt. Als Tonys bester Freund von Marias Bruder Bernado, dem Anfährer der puertoricanischen Sharks getätet wird, sticht Tony Bernado nieder. Die Spirale der Gewalt dreht sich weiter.

Jerome Robbins  Uraufführung von 1957 war eine Sensation am Broadway und begründete eine neue Form des Musiktheaters. Seither ist WEST SIDE STORY ein Klassiker auf den Bühnen der Welt  eine vitale, atmospärisch dichte und zeitlose Mischung aus Liebesdrama, Thriller und authentischer Milieustudie.

Die Musik Leonard Bernsteins, die Jazzelemente, lateinamerikanische Rhythmen, klassische und populäre Elemente verbindet, dazu eine atemberaubende Abfolge dramatischer und lyrischer Szenen und explosive Tanzeinlagen, die die Handlung vorantreiben, ließen das Musical zu einem Welterfolg werden.

Termine:
2. bis 6.8. 2011
21 Uhr
Stiftsruine Bad Hersfeld

© 2011 NHR Fotograf: M.Kittner

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